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Nach der 0:3-Niederlage gegen Frankfurt wird HSV-Aufsichtsratschef Karl Gernandt deutlich und stellt die Einstellungsfrage. Einen nimmt er von seiner Generalkritik aus.

Karl Gernandt, Aufsichtsratsvorsitzender des Hamburger SV ist mit den Profis des Tabellenletzten hart ins Gericht gegangen.

"Die Art und Weise, wie sich unsere Spieler beim 0:3 verkauft haben, war erschreckend", polterte Gernandt auf der Vereinswebsite.

"Wir als HSV haben uns zu einer einheitlichen Wertestruktur bekannt, wollen für Geschlossenheit und Stärke stehen. Aber davon ist auf dem Platz nichts zu sehen gewesen. Wer für den HSV aufläuft, der muss sich anders präsentieren."

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Besonders den fehlenden Zusammenhalt im Team prangerte Gernandt an: "Mich irritiert die fehlende Geschlossenheit auf dem Platz. Ich habe keinen bedingungslosen Einsatz unserer Spieler gegen die Frankfurter gesehen."

Gisdol von Kritik ausgenommen

Das Pokalspiel in Halle sei laut des HSV-Aufsichtsratsboss aber eine "Chance für unsere Mannschaft, den jüngsten Eindruck zu korrigieren. Ich erwarte eine Reaktion, unsere Spieler müssen deutliche Zeichen setzen", forderte Gernandt.

Und weiter: "Wer jetzt sein Verhalten nicht komplett in den Dienst unseres HSV stellt, der spielt leichtfertig mit den Werten unseres HSV. Und das werden weder der Vorstand noch der Aufsichtsrat zulassen."

Markus Gisdol, der neue HSV-Trainer, wurde von Gernandt aber explizit von der Kritik ausgenommen: "Ich habe großen Respekt vor Markus Gisdol und weiß, wie schwer seine Aufgabe ist. Und ich weiß genauso, dass er deutliche Konsequenzen aus so einem Auftritt ziehen wird. Dabei genießt er volle Rückendeckung unseres Vorstandes."

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