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Der Hoffenheim-Coach gibt verblüffende Einblicke in seine Trainingsvorbereitung. Eine Entlassung in Hoffenheim fürchtet der 29-Jährige indes nicht.

Sieben Trainer in fünf Jahren - und dennoch hat Julian Nagelsmann keine Angst vor einer Entlassung bei der TSG Hoffenheim.

"Wenn man abends die Nachrichten einschaltet, merkt man schnell, dass man als Bundesligatrainer doch eher eine unbedeutende Rolle spielt", sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Der Fußball hat für das Weltgeschehen keine allzu hohe Relevanz. Diese Einordnung nimmt mir die Angst."

"Bundesliga-Zirkus"

Der 29-Jährige, der das Amt bei den Kraichgauern im Februar dieses Jahres übernommen hatte, stellte zudem erneut klar, dass er "den Bundesliga-Zirkus nicht für mein Lebensglück" brauche.

Da die Hoffenheimer unter seiner Regie aber immer besser in Schwung kommen und in dieser Saison noch unbesiegt sind, sollte sich Nagelsmann auf einen längeren Verbleib als seine Vorgänger einstellen.

Seine Erfolgsrezepte entwickelt Nagelsmann dabei in den eigenen vier Wänden, "am Morgen im Badezimmer", sagte er. "Ich male das dann mit Lineal und Bleistift auf einen Schmierzettel. Später schaue ich, ob die Idee mit der Realität übereinstimmt, suche nach Videoszenen, die dazu passen. Und dann ist es häufig so, dass ich es mit meiner Mannschaft probiere", sagte er.

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