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Nach Verfehlungen beim U19-Nationalteam greift RB Leipzig bei Idrissa Toure und Vitaly Janelt hart durch. RB-Sportdirektor Ralf Rangnick verteidigt die Maßnahmen.

Sportdirektor Ralf Rangnick von RB Leipzig hat die harte Bestrafung der Jung-Profis Idrissa Toure und Vitaly Janelt verteidigt.

"Die Spieler sind Teil des Profikaders, haben beide Profiverträge und haben sich nicht professionell verhalten. Und das nicht zum ersten Mal. Deswegen haben wir zu relativ drastischen Maßnahmen gegriffen", sagte Rangnick bei Sky. "Wir haben es in der Vergangenheit auf verschiedene Art und Weise versucht, das hat alles nichts bewirkt."

Die beiden Jungprofis sollen bei der U19-Nationalmannschaft die Nachtruhe gestört und den Zapfenstreich nicht eingehalten haben. Zudem sollen beide mit anderen Auswahlspielern Wasserpfeife geraucht haben.

Rangnick setzt auf Lerneffekt

Leipzig nahm das Duo daraufhin vorerst aus den jeweiligen Mannschaften. Ferner mussten die beiden 18-Jährigen mit sofortiger Wirkung aus der Akademie ausziehen und vorübergehend in einem Hotel wohnen.

"Es sind Spieler, die bei uns schon ein bisschen was auf dem Kerbholz haben", fuhr Rangnick fort. "Ich hoffe, sie ziehen die richtigen Schlüsse daraus und verhalten sich so wie man sich heutzutage als Profi zu verhalten hat. Es ging darum, dass die beiden begreifen, dass das keine Kavaliersdelikte und Jugendsünden sind. Es waren ein paar zu viel."

Mit einer Ansprache an alle Spieler erklärte zudem Rangnick intern die Maßnahme: "Wir haben den anderen Spielern auch gesagt, was wir bei RB von ihnen erwarten."

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