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Der Volkswagen Doppelpass diskutiert die 50+1-Regel. Einer der prominentesten Fürsprecher ist Reiner Calmund. Er nennt positive Beispiele.

Reiner Calmund hat im Volkswagen Doppelpass ein leidenschaftliches Plädoyer für Investoren in der Bundesliga gehalten und sie schlicht begründet: "Tradition schießt keine Tore."

Mit Blick auf das Engagement von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp sagte der Ex-Manager von Bayer 04 Leverkusen: "Hoffenheim, das ist kein Plastikklub. Hopp hat von Anfang an gesagt, ab Zeitpunkt X gibt er keinen Cent mehr für die Profimannschaft. Die finanzieren sich inzwischen selbst. Das ist bombig."

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Auch Hannover-Präsident Martin Kind, seit 20 Jahren Geldgeber des Klubs, steht in Calmunds Gunst weit oben. "Martin Kind ist ein hochseriöser Geschäftsmann. Der hat Hannover übernommen, da waren die mausetot", sagte Calmund. 

Auch SPORT1-Experte Armin Veh steht externen Geldgebern aufgeschlossen gegenüber. "Ich bin dafür, dass Investoren kommen, weil wir sonst auf Dauer nicht mithalten können", sagte er im Volkswagen Doppelpass.

"Warum sollten wir es nicht hinbekommen, jemanden von außen reinzuholen, der das Kapital gibt und die Tradition bewahrt?", fragte Veh in die Runde. Er fordert Investoren, die "sich auch mit dem Verein identifizieren."

Als positives Beispiel nannte er Hasan Ismaik von 1860 München. "Es ist gut, dass Ismaik bei 1860 ist, sonst hätten die gar keine Lizenz bekommen", sagte Veh. "Soll man sie ganz verschwinden lassen?"

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