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Bei seiner Antrittsrede als neu gewählter Bayern-Präsident gibt sich Uli Hoeneß gleich kampfeslustig. Der 64-Jährige sieht Leipzig als neuen Feind - zusammen mit dem BVB.

Uli Hoeneß hat unmittelbar nach seiner erneuten Wahl zum Präsidenten von Rekordmeister Bayern München gleich wieder die gefürchtete "Abteilung Attacke" verkörpert.

"Leipzig hat 4:1 gewonnen, wir haben neben Dortmund einen zweiten Feind, den wir jetzt endlich wieder attackieren können", rief Hoeneß den 7152 Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Audi Dome zu. 

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"Wenn man ehrlich ist", fuhr der 64-Jährige fort, "mussten wir die letzten Jahre die Motivation immer aus uns selbst holen. Es ist höchste Zeit, dass mal wieder ein paar kommen, damit wir sie wieder richtig bekämpfen können."

Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig hatte seinen Vorsprung auf die Bayern am Freitagabend mit dem 4:1-Erfolg beim SC Freiburg wenige Minuten zuvor auf vorübergehend sechs Punkte ausgebaut.

Auf der Pressekonferenz nach der Jahreshauptversammlung äußerte sich Hoeneß etwas milder: "Nicht alles was man sagt, ist Abteilung Attacke."

Stattdessen brachte er sogar Sympathien für Leipzig zum Ausdruck: "Es ist ein sehr hungriges junges Team, Hasenhüttl ein hervorragender Trainer. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Spaß habe ich."

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