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Unter Markus Gisdol gewann der HSV bisher kein Bundesligaspiel © Getty Images

Markus Gisdol findet in einer Fernsehsendung klare Worte. Die gescheiterten Verhandlungen mit dem Wunsch-Sportdirektor nimmt er dagegen gelassen hin.

Trainer Markus Gisdol von Bundesliga-Schlusslicht Hamburger SV hat seine Spieler im NDR-Sportclub zu einem Bekenntnis zum HSV aufgefordert.

"Jeder Spieler, der aktuell bei uns im Kader steht und nur im Ansatz daran denkt, dass er im Winter den Verein verlässt, soll sich schnell melden, damit wir wissen, auf wen wir zählen können. Damit das klar ist", sagte Gisdol.

Die am Sonntag gescheiterten Verhandlungen mit dem erhofften neuen Sportdirektor Christian Hochstätter sieht Gisdol dagegen gelassen.

"Für mich ändert sich durch die heutige Entscheidung nicht viel. Natürlich ist es gut, wenn wir neue Energie reinbekommen und sich eine wichtige Personalie klärt. Aber ich habe vollstes Verständnis für den Vorstand, dass er sich nicht über den Tisch ziehen lässt", sagte Gisdol.

Der HSV und Hochstätter hatten am Sonntag die Verhandlungen mit dem VfL Bochum um einen Wechsel des Sportdirektors an die Elbe für gescheitert erklärt. HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer hatte den Westfalen angeblich eine Ablösesumme von 800.000 Euro offeriert, der VfL beharrte aber auf einer Entschädigung von drei Millionen Euro.
   

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