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Eintracht Frankfurt v Borussia Dortmund - Bundesliga
Ein Tor, eine Vorlage: Szabolcs Huszti (Mitte) © Getty Images

Frankfurt am Main - Szabolcs Huszti schockt seinen Lieblingsgegner Dortmund, leitet auch das zweite Blitztor zur Entscheidung ein und lässt Eintracht Frankfurt träumen.

Gleich zwei Blitztore gegen Borussia Dortmund lassen Eintracht Frankfurt träumen.

Bei den Treffern von Szabolcs Huszti (46.) und Haris Seferovic (79.) überrumpelte die Eintracht den BVB, die Fans sangen nach dem 2:1-Sieg bereits euphorisch vom Europacup.

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BVB-Schreck Huszti schlägt wieder zu

Den Grundstein für den Erfolg legte Mittelfeldspieler Huszti, der sich als wieder einmal als BVB-Schreck erwies.

Der Ungar traf gegen seinen Lieblingsgegner bereits 15 Sekunden nach Wiederanpfiff in der 2. Halbzeit. Damit wäre er bei den schnellsten Bundesliga-Toren sogar auf Platz 10.

In zehn Spielen gegen Borussia Dortmund in seiner Karriere hat Huszti schon fünf Tore geschossen. Gegen kein Bundesligateam traf er öfter.

Alle anderen aktuellen Frankfurter kommen zusammen ebenfalls auf fünf Treffer gegen Dortmund.

Auch Seferovic mit Blitztor

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Pierre-Emerick Aubameyang (77. Minute) war es erneut Huszti, der die Frankfurter Reaktion einleitete.

Der Ungar bediente Haris Seferovic und der Schweizer versenkte den Ball zum nächsten Blitztor. Die Führung des BVB hielt keine zwei Minuten.

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Huszti war zum ersten Mal in seiner Frankfurter Zeit an zwei Toren in einem Bundesligaspiel beteiligt.

Eigene Treffer hebt sich der Mittelfeldspieler für die großen Spiele auf: Zwei Tore hat er geschossen - gegen den FC Bayern und den BVB.

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Kovac warnt: Nicht abheben!

Während die Fans bereits von Europa träumten, bremste Trainer Nico Kovac.

"Ich bin Realist, alle träumen - ich nicht. Ich will das nicht überbewerten. Alle müssen vernünftig bleiben und nicht anfangen zu fliegen", mahnte der Coach.

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Selbst der Blick auf die Tabelle mit der Eintracht als Tabellendritten nach über einem Drittel der Saison konnte Kovac nicht locken.

"Ich bin glücklich und stolz, aber das ist nur eine Momentaufnahme", sagte der 45-Jährige - und gab seinen seit sechs Spielen unbezwungenen Profis erst einmal zwei Tage trainingsfrei.

Noch nie hatte die Eintracht seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995 nach dem 12. Spieltag mehr Zähler auf dem Konto (24) als derzeit. "Das ist schon cool. Wir kratzen und beißen halt", meinte Sportvorstand Fredi Bobic (am Sonntag zu Gast im Volkswagen Doppelpass ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1schmunzelnd. 

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