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Karl Hopfner (l.) und Karl-Heinz Rummenigge
Karl Hopfners (l.) Amtszeit als Präsident endet am Freitag © Getty Images

Bayerns Vorstandschef schwärmt vom bisherigen Präsidenten und vergleicht ihn mit Ludwig Erhard. Der FCB werde von Hopfners Arbeit noch jahrzehntelang profitieren.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat den bisherigen Präsidenten und Geschäftsführer Karl Hopfner vor dessen Abschied in höchsten Tönen gelobt.

"Er sorgte als Geschäftsführer, als Finanzvorstand und als Präsident federführend dafür, dass dieser Weltklasse-Fußballverein auch bei den Finanzen zur absoluten Weltspitze gehört. Karl ist quasi der Schöpfer des FC-Bayern-Wirtschaftswunders, ein Ludwig Erhard ohne Zigarre", schrieb Rummenigge im Bayern-Magazin.

Für Hopfner endet am Freitagabend eine mehr als 33-jährige Ära beim deutschen Rekordmeister. Der 64-Jährige, der im Mai 2014 Uli Hoeneß als Präsident abgelöst hatte, stellt sich bei der Jahreshauptversammlung nicht mehr zur Wahl. Hopfner verzichtete auch auf das Angebot des designierten Präsidenten Hoeneß, künftig wieder als "Vize" beim FC Bayern zu agieren.

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Im Juni 1983 hatte Hopfner seine Stelle als Geschäftsführer angetreten. Die Münchner hatten damals 7,5 Millionen Mark Schulden. Erst der Verkauf von Rummenigge zu Inter Mailand für elf Millionen Mark sorgte für schwarze Zahlen.

Inzwischen setzt der FC Bayern rund 500 Millionen Euro um. Hopfner hinterlasse dem FC Bayern "ein fantastisches Erbe", betonte Rummenigge, "von dem der Verein auf Jahrzehnte hinaus profitieren wird".

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