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Der BVB-Boss sieht im Dortmunder 5:2-Sieg im Pokalfinale 2012 den Beginn des Aufschwungs des FC Bayern. Karl-Heinz Rummenigge spricht von einem "heilsamen Schock".

Der Sieg im DFB-Pokalfinale 2012 hat für Hans-Joachim Watzke einen bitteren Beigeschmack.

"Unser größter Fehler war es, dass wir sie im Pokalfinale 2012 mit 5:2 geschlagen haben", erklärte Dortmunds Geschäftsführer im Hinblick auf den Erfolg des FC Bayern in der Sport Bild.

Durch die herbe Niederlage und das eine Woche später verlorene "Finale dahoam" gegen den FC Chelsea wussten die Münchner, dass sie ihre Politik verändern mussten.

"So wurden wir dreimal Zweiter und gingen in den Urlaub mit der Frage: Was haben wir eigentlich falsch gemacht?", sagte FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge, der gemeinsam mit Watzke von der Zeitschrift interviewt wurde. "Ich glaube, im Nachhinein war das ein heilsamer Schock. Wir wurden geradezu gezwungen, Tabula rasa zu machen."

Vor der anschließenden Saison kauften die Münchner dann für über 70 Millionen Euro ein und krönten das Jahr mit dem Triple-Gewinn. Seitdem war der FCB in der Meisterschaft nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

"Wenn man 50 Jahre so seriös arbeitet wie Bayern, kannst du das auch machen, ohne die Insolvenz zu riskieren. Sie sind 2012 ganz anders ins Risiko gegangen als zuvor", lobte Watzke.

Mittlerweile hat der Meister auch finanziell einen großen Vorsprung vor dem BVB, der sich 2011 und 2012 noch den Titel sicherte.

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