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Die Suche des Hamburger SV nach einem Sportdirektor soll vorbei sein. Der HSV und Christian Hochstätter haben sich offenbar auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Der kriselnde Hamburger SV und Sportdirektor Christian Hochstätter haben sich offenbar auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Der 53-Jährige soll vom Zweitligisten VfL Bochum an die Elbe wechseln und einen Vertrag bis 2019 erhalten, wie die Bild am Dienstag berichtete.

Ablöse fällig

Allerdings müssten sich die Klubs noch über die Höhe der Ablösesumme einigen, im Gespräch sind 1,6 Millionen Euro. VfL-Aufsichtsratsboss Hans-Peter Villis widersprach der Darstellung zumindest teilweise und betonte, dass die genannte Summe von 1,6 Millionen Euro nicht von dem Zweitligisten stamme.

"Sie ist frei erfunden", sagte Villis bei reviersport.de, der Aufsichtsrat des Zweitligisten habe vom HSV "überhaupt noch nichts gehört". Villis fügte an, aktuell auch noch nicht mit Hochstätter gesprochen zu haben. "Gar nichts ist fix", sagte er.

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Bochum hatte am Montag Gespräche zwischen dem HSV und Hochstätter bestätigt, aber auch auf den bis 2020 laufenden Vertrag des Managers hingewiesen. Das Arbeitspapier beinhalte keine Ausstiegsklausel.

Villis betonte am Dienstag, dass Hochstätter noch nicht gekündigt habe. Der HSV habe sich "heute erstmals gemeldet und um einen Gesprächstermin gebeten", sagte Villis der DPA.

  

Nach den gescheiterten Verhandlungen mit Nico-Jan Hoogma (Heracles Almelo) und Horst Heldt (zuletzt Schalke 04) gilt Hochstätter beim HSV als Top-Favorit auf die Nachfolge von Peter Knäbel, der im Mai entlassen wurde. Seitdem übt Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer in Doppelfunktion auch das Amt des Sportdirektors aus.

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