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Oliver Mintzlaff (r.) ist Vorstandschef von Red Bull Leipzig © Getty Images

Oliver Mintzlaff wirft Hans-Joachim Watzke vor, seine Kritik an Leipzig nicht ernst zu meinen. Eine Spitze gegen den BVB kann sich der Vorstandschef nicht verkneifen.

Die Kritik von Hans-Joachim Watzke an RB Leipzig ruft heftige Proteste des Aufsteigers hervor.

Vorstandschef Oliver Mintzlaff ist sogar der Meinung, dass der Geschäftsführer von Borussia Dortmund ein falsches Spiel spielt und seine Worte selbst nicht ernst nimmt.

"Ich habe Herrn Watzke erst vor ein paar Tagen beim DFB-Bundestag in Erfurt getroffen - er äußerte sich wie auch in den vergangenen Monaten sehr positiv unseren Fans und uns gegenüber. Demnach glaube ich vor allem das, was er mir persönlich sagte. Und nicht das, was er nun medial an einzelne seiner Fangruppen addressierte", sagte Mintzlaff der Bild.

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Watzke mit Sticheleien gegen RB Leipzig

Watzke hatte zuvor in der Sport Bild geätzt: "Bei Rasenballsport, wie sie ja tatsächlich heißen, haben wir das erste Mal - auch im Gegenteil zu Hoffenheim oder Wolfsburg - den Fall, dass da nichts, aber auch gar nichts historisch gewachsen ist. Da wird Fußball gespielt, um eine Getränkedose zu performen."

Mintzlaff ist der Meinung, dass die Stichelei vor allem Sympathie bei den BVB-Fans hervorrufen sollte.

Eine Spitze gegen den BVB kann sich der 41-Jährige dennoch nicht verkneifen. "Unabhängig davon tut es uns aber leid, dass Red Bull dem BVB ein wenig Aufmerksamkeit genommen hat - Herr Watzke weiß, dass RB Leipzig als Verein von einem Großteil der Öffentlichkeit als eine absolute Bereicherung für die Bundesliga angesehen wird."

Auch Trainer Ralph Hasenhüttl kann die Kritik von Watzke nicht nachvollziehen.

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Hasenhüttl weist Kritik zurück

"Ich verschenke keinen einzigen Gedanken daran, dass es uns nur deshalb gibt, um eine Dose zu performen. Das wäre schade", sagte der Leipziger Coach auf der Pressekonferenz am Mittwoch: "Ich sehe stattdessen die Euphorie und die Freude, die wir in der Stadt verbreiten. Das ist für mich der allerwichtigste Antrieb. Man sollte uns schon die Chance geben, die Menschen auf unsere Art und Weise glücklich zu machen."

Leipzig liegt nach zehn Spieltagen ungeschlagen auf Platz zwei und feierte beim 1:0 gegen Dortmund den ersten Sieg in ihrer Bundesliga-Geschichte.

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