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Max Kruse wechselte im Sommer von Wolfsburg nach Bremen
Max Kruse wechselte in der Sommerpause aus Wolfsburg nach Bremen © Getty Images

Dem Stürmer gelingt bei seinem Comeback für Werder Bremen ein Doppelpack in Osnabrück. Hertha BSC schrammt an einer Blamage vorbei. Darmstadt überzeugt.

Max Kruse hat ein erfolgreiches Comeback bei Werder Bremen gefeiert. Der 13-malige Fußball-Nationalspieler erzielte beim 5:1 (1:0)-Erfolg des Bundesligisten beim Drittligisten VfL Osnabrück zwei Treffer (53., 56.) und bereitete einen weiteren mustergültig vor.

In der 22. Minute hatte der 28 Jahre alte Offensivspieler, der wegen eines Außenbandrisses im linken Knie seit August ausgefallen war, mit einem Traumpass Florian Kainz den Führungstreffer aufgelegt. Die weiteren Werder-Tore erzielten Lennart Thy (71.) und Robert Bauer (73.). Robert Kristo gelang in der 83. Minute der Ehrentreffer für den VfL. 

Ebenso wie Kruse feierte auch Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede (27.) neuneinhalb Monate nach seinem Meniskusriss ein gutes Comeback für den Tabellen-16. der Bundesliga.

Torjäger Claudio Pizarro (38), der bereits am vergangenen Sonntag im Bundesliga-Spiel bei Schalke 04 (1:3) erstmals in dieser Saison auf dem Platz gestanden hatte, wurde wegen muskulärer Probleme beim Tabellenzweiten der 3. Liga geschont.

Schieber verhindert Hertha-Blamage

Julian Schieber hat Hertha BSC im Testspiel gegen den Berliner Regionalligisten FC Viktoria 1889 vor einer Niederlage bewahrt.

Der Stürmer traf kurz vor dem Schlusspfiff (88.) zum 2:2 (0:1). Den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 hatte zuvor Alexander Esswein (56.) im Amateurstadion der Hertha besorgt.

Darmstadt überzeugt in Stuttgart

Bundesligist Darmstadt 98 hat einen Test beim Zweitligisten VfB Stuttgart deutlich mit 4:1 (2:1) für sich entschieden.

Auf dem Trainingsgelände des VfB brachte Philip Heise (5.) die Schwaben bei strömendem Regen zunächst in Führung, ehe Antonio Colak (7.), Aytac Sulu (45.), Dominik Stroh-Engel (66.) und Denys Oliinyk (89.) für die Lilien erfolgreich waren.

"Wir wollten gegen eine Mannschaft spielen, die unsere Schwächen und Fehler aufdeckt. Das hat Darmstadt getan, auch wenn das Ergebnis am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist", sagte VfB-Trainer Hannes Wolf.

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