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Ralf Rangnick (M.) führte Leipzig als Trainer zum Aufstieg © Getty Images

Leipzigs Sportdirektor will die Titelchancen des Aufsteigers eigentlich noch nicht einschätzen. Er zieht aber einen Vergleich zu Leicester City.

Sportdirektor Ralf Rangnick von Tabellenführer RB Leipzig will sich mit Blick auf die mögliche Meisterschaft eigentlich noch nicht aus der Reserve locken lassen - zieht aber bereits einen Vergleich mit Englands Überraschungsmeister Leicester City.

Auf die Frage, ob es für ihn undenkbar sei, dass Leipzig diese Saison Meister wird, wollte der 58-Jährige im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF erst keine klare Antwort geben.

Bei Leicester "war es auch undenkbar"

"Wenn wir darüber nachdenken würden, dann müsste man ja erst sagen, ob es denkbar oder undenkbar ist. Aber darüber denken wir wirklich überhaupt kein bisschen nach", wich Rangnick aus.

Zu einem Vergleich zu Leicester City, das vergangene Saison in der Premier League als Underdog völlig überraschend Meister wurde, ließ sich Rangnick dann aber doch noch hinreißen: "Sagen wir es einfach mal so: Es ist höchst unwahrscheinlich, dass das passiert. Man hat das letztes Jahr in England gesehen bei Leicester, da war es wirklich auch undenkbar und es ist trotzdem passiert."

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"Genießen jedes Spiel"

Die Saison sei aber noch jung, stellte er klar: "Wir haben jetzt noch so viele Spiele zu spielen. Gestern war der 11. Spieltag. Es sind noch nicht einmal ein Drittel aller Spiele gespielt. Jedes unserer Spiele bisher war brutal eng und hätte auch in eine andere Richtung gehen können."

Rangnick weiter: "Wir genießen momentan jedes einzelne Spiel. Diese Phase der Saison, die wir gerade erleben, ist für uns etwas Besonderes. Und genauso handhaben wir das auch weiterhin."

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