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Am Freitag wird Uli Hoeneß mit großer Wahrscheinlichkeit als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender zum FC Bayern zurückkehren. Zurückhalten will sich der 64-Jährige dann nicht.

"Das war's noch nicht" kündigte Uli Hoeneß im Mai 2014, einen Monat vor seinem Haftantritt an. Am Freitag ist es soweit: Uli Hoeneß stellt sich zur Wiederwahl als Präsident des FC Bayern.

"Ich will mit 64 noch nicht aufs Altenteil", zitiert der kicker Hoeneß. Auch seine Frau Susi habe erkannt, "dass ich nicht glücklich werde, wenn ich mit 64 in den absoluten Ruhestand gehe."

Allerdings will sich Hoeneß "nicht sieben Tage die Woche 24 Stunden lang" in die Klubzentrale an der Säbener Straße setzen. Als Bürotage hat er montags, mittwochs, freitags vorgesehen; außerdem möchte er bei den Spielen der Bayern im Stadion präsent sein.

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Wer geglaubt hat, dass sich Hoeneß, bekannt und gefürchtet für seine markigen Sprüche, künftig zurücknehmen wird, sieht sich dagegen wohl getäuscht.

"Das deutliche Wort wird weiter mein Markenzeichen sein, das wird sich nicht ändern, ich werde sicher nicht herumeiern", kündigt Hoeneß im kicker an.

"Noch viel stärker für die Kleinen einsetzen"

Außerdem will sich der 64-Jährige "noch viel stärker für die Kleinen einsetzen", wie er betonte: "Darin wird die entscheidende Veränderung des Uli Hoeneß bestehen."

So habe er unter anderem vor, sich für den Erhalt der ersten DFB-Pokalrunde in der aktuellen Form einzusetzen. Beim FC Bayern will Hoeneß gemäß seiner Ankündigung, für das "Herz" stehen, "das Familiäre leben".

Hoeneß soll am Freitag auf der Jahreshauptversammlung der Bayern erneut zum Präsidenten gewählt werden und auch das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden wieder übernehmen.

Beide Positionen hatte er nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren Haft im März 2014 aufgegeben. "Ich stehe dazu, dass ich einen Fehler gemacht habe", sagte Hoeneß jetzt, "dafür habe ich gesühnt und den Schaden wiedergutgemacht." Inklusive Zinsen habe er fast 50 Millionen Euro Steuern zurückbezahlt.

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