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Lothar Matthäus stimmt Karl-Heinz Rummenigge in seiner Kritik an Jerome Boateng zu © Getty Images

Rekord-Nationalspieler Matthäus stimmt Rummenigge in der Kritik an Boateng zu und moniert den Party-Besuch des Verteidigers. Die Aufregung über Tuchel versteht er nicht.

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge nach dessen Kritik an Nationalverteidiger Jerome Boateng ("Soll wieder 'Back to Earth' kommen") zugestimmt.

"Der Verein hat das Recht, auch mal in der Öffentlichkeit zu kritisieren", sagte der 55-Jährige.

Bei Boatengs Lebensstil hat Mattäus ebenfalls Bedenken: "Wenn ein Spieler verletzt ist, hat er nichts bei GQ-Partys zu suchen, sondern dann sollte man alles machen, um seine Verletzung so auszukurieren, dass man schnellstmöglich fit wird."

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Matthäus versteht Kritik an Tuchel nicht

Die Aufregung um die Spielerkritik von BVB-Trainer Thomas Tuchel nach der Niederlage der Dortmunder bei Eintracht Frankfurt (1:2) kann Matthäus nicht nachvollziehen.

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"Ich glaube, die Spieler sind zu viel in Watte gebettet worden. Wir haben früher in der Öffentlichkeit nur auf die Schnauze bekommen, wenn wir schlecht gespielt haben", sagte Matthäus: "Die Dortmunder haben laut Trainer in Frankfurt schlecht gespielt, und dann muss man auch mal mit einer öffentlichen Kritik leben."

Im Vergleich zu seiner aktiven Zeit sei die Tuchel-Kritik ("Technisch, taktisch, von der Mentalität und der Bereitschaft her ein einziges Defizit") noch harmlos, betonte der Weltmeister von 1990: "Wenn wir beim FC Bayern verloren haben, dann sind die Attacken aus der Chefetage über die Medien angebracht worden."

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