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Bayer 04 Leverkusen
Kevin Volland wird Bayer Leverkusen lange fehlen © Getty Images

Leverkusen - Leverkusens Kevin Volland zieht sich im Training eine komplexe Verletzung zu. Der Stürmer fällt lange aus - trotzdem will Sportchef Rudi Völler nicht mit Transfers reagieren.

Bayer Leverkusen gehen die Stürmer aus, dennoch will der Werksklub sich im Winter nicht verstärken. Leverkusen muss in den restlichen Spielen des Jahres auf Nationalspieler Kevin Volland (24) verzichten, der sich einen komplexen Muskelfaserriss im vorderen rechten Oberschenkel zugezogen hat.

Auch der Schweizer Internationale Admir Mehmedi (25) fällt wegen eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich zwei bis drei Wochen aus.

Wir holen uns auf keinen Fall Verstärkung. Wir haben genug Spieler, auch wenn einige davon in der Vorrunde ausgefallen sind. Da geben wir eher noch den einen oder anderen ab", sagte Sportdirektor Rudi Völler bei Sky.

Die beiden Angreifer verletzten sich jeweils am Mittwoch im Training. "Zwei Verletzungen an einem Tag: Das ist ganz ärgerlich und bitter. Kevin wird in diesem Jahr nicht mehr spielen können, bei Admir müssen wir noch gucken", sagte Sportchef Rudi Völler dem Express.

Volland und Mehmedi fehlen zur Unzeit

Die beiden Stürmer fehlen der Werkself unter anderem am kommenden Mittwoch im letzten Gruppenspiel der Champions League gegen AS Monaco. Diese beiden Teams hatten sich aber vorzeitig für das Achtelfinale der Königsklasse qualifiziert.

Am Samstag spielt Bayer in der Liga gegen den SC Freiburg (ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). Zudem stehen in diesem Jahr in der Meisterschaft noch die Gastspiele bei Schalke 04 (11. Dezember) und dem Erzrivalen 1. FC Köln (21. Dezember) sowie das Duell mit dem FC Ingolstadt (18. Dezember) auf dem Programm.

"Es hilft nichts: Wir dürfen jetzt nicht jammern, andere Spieler müssen es nun richten", sagte Völler, der nun auf Stürmerstar Chicharito (28) und Routinier Stefan Kießling (32) hofft, der allerdings auch seit Monaten mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat.

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