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1. FSV Mainz 05 v 1. FC Koeln - Bundesliga
Gefrustet: Topstürmer Anthony Modeste wechselte 2015 von 1899 Hoffenheim zum 1. FC Köln © Getty Images

Mainz - Der 1. FC Köln kann auch gegen Mainz 05 nicht gewinnen und präsentiert sich nicht wie ein Europacup-Aspirant. Trainer Peter Stöger gibt sich dennoch unaufgeregt.

Keine Tore, kaum Chancen, eisige Kälte - und doch klatschten sich nach der frostigen Nullnummer die Profis von Mainz 05 und vom 1. FC Köln zufrieden ab.

"Es war kein Highlight", gab FC-Manager Jörg Schmadtke nach dem 0:0 zum Hinrundenende beim FSV am Sky-Mikrofon zu: "Torraumszenen waren selten - und wenn, dann halbgar. Aber ich bin zufrieden." (Der LIVETICKER zum Nachlesen)

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Köln seit sechs Spielen ohne Sieg

Dabei begann das neue Jahr für die Kölner, wie das alte geendet hatte. Seit mittlerweile sechs Partien warten sie nun schon auf einen Sieg.

Nach dem vierten Remis in Folge ist der Tabellensiebte mit 26 Punkten in dieser Verfassung kein Aspirant auf einen Europacup-Platz.  (Die Tabelle der Bundesliga) 

Doch FC-Coach Peter Stöger erklärte es bei Sky ganz unaufgeregt: "Das waren zwei gut organisierte Mannschaften. Man hat schon gemerkt, dass man es dem Gegner nicht leicht machen wollte, seine Stärken auszuspielen. Es war ein taktisch geprägtes Spiel und ein logisches 0:0."

Mainz muss aufpassen  

Auch der Mainzer Trainer Martin Schmidt hatte wenig zu meckern, obwohl der FSV mit 21 Zählern aufpassen muss, nicht in den Abstiegskampf zu geraten. (Ergebnisse und Spielplan) 

"Wir wollten solide stehen. Die Defensive stand, wir haben zu Null gespielt. Das gibt ein gutes Gefühl, jetzt kommen die nächsten Schritte", meinte er: "Der Kölner Code war nicht zu knacken. Aber wir nehmen die Null und den Punkt mit. Darauf lässt sich aufbauen."

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Den 29.314 Zuschauern in der Mainzer Arena wurde in der Anfangsphase nicht viel geboten. Lediglich ein Querschläger von FSV-Innenverteidiger Stefan Bell im eigenen Strafraum (5.) und ein Distanzschuss des Mainzers Levin Öztunali (10.) sorgten für ein wenig Gefahr vor den Toren. 

Spiel eins nach Malli

Danach erarbeiteten sich die Gastgeber im ersten Spiel nach dem Abgang von Spielmacher Yunus Malli zum VfL Wolfsburg (12,5 Millionen Ablöse) eine Feldüberlegenheit. Der Spanier Jairo Samperio prüfte FC-Ersatzkeeper Thomas Kessler erneut aus der Distanz (13.).    

Die Kölner agierten in dieser Phase extrem passiv. Auch Christian Clemens, der für 2,75 Millionen Euro vom FSV gekommen war, konnte keine Akzente setzen.    

Nach 20 Minuten war die kurze Druckphase der Mainzer aber schon wieder vorbei. Die Gäste konnten die Begegnung offen gestalten - was angesichts des überschaubaren Niveaus allerdings auch nicht allzu schwierig war.    

Biedere Kölner Offensivbemühungen

Bis kurz vor der Pause passierte so gut wie nichts mehr. Den Mainzern fehlte ohne Malli die Kreativität, und die Offensivbemühungen der Kölner waren ebenfalls ziemlich bieder.

Nicht einmal Standardsituationen sorgten für Gefahr, die Abwehrreihen hatten alles im Griff. Erst ein weiterer Distanzschuss, diesmal vom Mainzer Danny Latza (40.), befreite die Zuschauer aus ihrer Kältestarre.    

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel zunächst etwas munterer. In der 52. Minute vergaben der Japaner Yohinori Muto und der Argentinier Pablo De Blasis eine Doppelchance zur Mainzer Führung. 

Im Anschluss waren die Rollen klar verteilt: Mainz wurde offensiver, Köln lauerte auf Konter. In der 71. Minute verzog Öztunali in aussichtsreicher Position. In der Schlussphase war Köln dem Sieg etwas näher.   

 

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