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Werder Bremen v Borussia Dortmund - Bundesliga
Andre Schürrle lässt sich nach seinem frühen Tor zum 1:0 feiern © Getty Images

Bremen - Borussia Dortmund gewinnt nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle in Bremen. Aubameyang-Vertreter Schürrle trifft. Bei den Gastgebern stehen die Torhüter im Mittelpunkt.

Borussia Dortmund ist trotz eines stark durchwachsenen Auftritts siegreich ins Jahr 2017 gestartet.

Das Team von Trainer Thomas Tuchel setzte sich am 17. Spieltag der Bundesliga mit 2:1 (1:0) bei Werder Bremen durch und fuhr nach zuletzt vier Pflichtspielen ohne Erfolg wieder einen Dreier ein. (Ergebnisse und Spielplan)

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Ohne den beim Afrika-Cup weilenden Starstürmer Pierre-Emerick Aubameyang stotterte der Motor des lange in Überzahl spielenden BVB allerdings noch gehörig. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

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Aubameyang-Ersatz Schürrle trifft

Aubameyang-Ersatz Andre Schürrle brachte die Westfalen schnell in Führung (5.). Nach einem Fehler von Bremens Serge Gnabry umkurvte der Weltmeister Werder-Keeper Jaroslav Drobny und schloss per Linksschuss ab zum 1:0.

Drobny erwischte einen gebrauchten Tag: Kurz vor dem Pausenpfiff sah der Tscheche die Rote Karte nach einem harten Einsteigen außerhalb des Strafraums gegen Nationalspieler Marco Reus (39.).

In Unterzahl schaffte Fin Bartels nach einem Sololauf das 1:1 (59.). Doch der BVB antwortete durch Lukasz Piszczek (71.), dabei kam Drobny-Ersatz Felix Wiedwald zu zögerlich aus dem Tor.

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Für Werder war es die erste Niederlage nach fünf punktebringenden Partien. (Die Tabelle der Bundesliga)

Giftig, aggressiv, intensiv: Beide Teams gönnten sich in den ersten Bundesliga-Minuten des neuen Jahres keinerlei Eingewöhnungszeit. Auch Werder, mit Winter-Einkauf Thomas Delaney im zentralen Mittelfeld, war die hohe Motivation anzumerken.

Bremen in Unterzahl gefährlich

Doch nach dem Führungstreffer hatte Dortmund die Zügel in der Hand und kam zu weiteren Gelegenheiten. Vor allem Schürrle und Reus versprühten zu Beginn viel Spielfreude.

Die Gastgeber brauchten bis zur 18. Spielminute, ehe sie erstmals gefährlich vor dem Tor von Roman Weidenfeller auftauchten. Einen abgefälschten Schuss von Bartels entschärfte der Keeper.

Sein BVB zog sich Mitte der ersten Hälfte zurück und wurde immer passiver - Tuchel gefiel das überhaupt nicht. Der 43-Jährige gestikulierte wild an der Seitenlinie und forderte sein Team in deutlichen Worten auf, wieder die Initiative zu übernehmen.

Doch stattdessen kam Werder, das ab der 27. Minute auf Gnabry (Übelkeit) verzichten musste, zur Großchance: Delaney scheiterte aus rund acht Metern nur knapp an Weidenfeller (35.).

Selbst nach dem Platzverweis gegen Drobny drängte Werder weiter und hatte großes Pech. Ein Schuss von Clemens Fritz an die Unterkante der Latte sprang Zentimeter vor der Linie auf (45.+2).

Tuchel reagierte und brachte mit Wiederanpfiff Erik Durm für Kapitän Marcel Schmelzer. Der BVB war in Überzahl um Ballbesitz bemüht und suchte nach der Lücke. Als sie sich auftat, scheiterte Reus am Bein von Wiedwald. Im Gegenzug traf Bartels, doch der BVB konnte zurückschlagen.

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