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Liefern sich gerne verbale Duelle: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und Bayern-Präsident Uli Hoeneß © imago

Dortmunds Boss reagiert mit Unverständnis auf die jüngsten Aussagen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Watzke könne solche Aussagen "nicht ernst nehmen".

Hans-Joachim Watzke hat mit Unverständnis auf die Spitze von Uli Hoeneß in Richtung Borussia Dortmund reagiert. Der Präsident des FC Bayern München hatte sich nach angeblichen Kampfansagen Anfang des Jahres über Dortmunds großen Rückstand auf den Rekordmeister amüsiert.

"Darüber habe ich mich sehr gewundert. Niemand bei Borussia Dortmund hat auch nur einen Satz gesagt, der auf diese höhnische Art hätte interpretiert werden können", meinte Watzke in der Welt am Sonntag. "Wie kommt er also dazu, so etwas zu sagen? Wenn Sie mich fragen: In diesem Fall gab es wohl eine Wahrnehmungsstörung."

Watzke: "Kann ich nicht ernst nehmen"

Bereits nach seiner Wiederwahl zum Präsidenten hatte er mit einer Kampfansage in Richtung seiner "Feinde" RB Leipzig und Dortmund für Aufsehen gesorgt.

"So etwas kann ich nicht ernst nehmen", kommentierte Watzke. "Ich werde mich zu diesen ganzen Geschichten auch nicht äußern - außer, wenn er Borussia Dortmund anspricht. Dann muss ich reagieren, weil es meine Aufgabe ist."

Seiner Mannschaft will der BVB-Boss derweil Zeit geben. "Wir mussten eine neue Mannschaft bilden, haben 13 Transfers abgewickelt", so Watzke. "Wir haben in der Bundesliga sicher vier, fünf Punkte zu wenig. Es gibt aber Gründe dafür: die unfassbare Verletzungsserie etwa."

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Die Leipziger sieht er jedoch "nicht uneinholbar weit weg. Allerdings müsste schon sehr viel passen, dass wir sie noch abfangen können."

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