vergrößernverkleinern
Um die angebliche Nominierung von Schalkes Eric Maxim Choupo-Moting für den Afrika Cup gibt es weiteren Ärger © Getty Images

Kamerun fordert von Schalke eine Millionen-Summe wegen der Nichtabstellung von Eric Maxim Choupo-Moting zum Afrika Cup. Manager Christian Heidel ist deshalb stinksauer.

Beim FC Schalke 04 sorgt der Afrika Cup mit der Abstellungsposse um Eric Maxim Choupo-Moting weiter für für Riesen-Ärger.

Der kamerunische Fußballverband fordert nun eine Million Euro Strafe und zusätzlich drei Millionen Euro Schadenersatz für einen Spieler, der laut Manager Christian Heidel "gar nicht zum Afrika Cup eingeladen wurde."

Das verriet der 53-Jährige am Rande der Partie seiner Knappen gegen den FC Ingolstadt bei Sky.

"Fakt ist, dass wir vom ersten Moment an den Eindruck hatten, dass Eric Maxim Choupo-Moting überhaupt nicht zum Afrika Cup eingeladen wurde", so Heidel.

Und weiter: "Dafür haben wir auch handfeste Argumente, und das haben wir der FIFA in einem 23-seitigen Dossier erklärt. Über das Verhalten des Fußballverbandes von Kamerun kann man sich nur wundern."

Erst am Freitagabend bekam Schalke die Spielberechtigung von der FIFA-Disziplinarkommission für den 27-jährigen Stürmer.

"Es ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Ligen und die großen Klubs gemeinsam Gedanken machen müssen, wie man mit dem Phänomen Afrika Cup mitten im Januar umgeht. In der Art, wie es im Moment abläuft, haben wir in Zukunft nicht mehr viel Freude daran", so Heidel.

Nach der Berufung Choupo-Motings in den vorläufigen Kader hatte Kameruns Verband dem Klub nicht mehr mitgeteilt, ob der Angreifer auch im endgültigen 23er-Kader steht.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel