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Horst Heldt war von 2010 bis 2016 bei Schalke 04 in der Verantwortung
Horst Heldt war von 2010 bis 2016 bei Schalke 04 in der Verantwortung © SPORT1

Schalkes ehemaliger Manager versteht den Transfer des Aubameyang-Backups - allerdings nur aus Spielersicht. Armin Veh spricht deutlich von einer Gefahr für Borussia Dortmund.

Horst Heldt kann den bevorstehenden Verkauf des BVB-Stürmers Adrian Ramos nur teilweise nachvollziehen. Dortmunds Reservist, stets im Schatten von Toptorjäger Pierre-Emerick Aubameyang, wolle natürlich spielen, sagte der ehemalige Manager des FC Schalke 04 im Volkswagen Doppelpass (sonntags, 11 Uhr im TV auf SPORT1). "In Dortmund hat er aber zu wenig gespielt."

Allerdings habe Ramos bei seinen wenigen Einsätzen durchweg überzeugt und "wäre sicherlich weiterhin ein interessanter Backup für Aubameyang gewesen", befand Heldt. Allerdings sei er "zu weit weg", um sich festlegen zu können, ob er den Kolumbianer gehalten hätte.

Der 47-Jährige bemerkte, dass auch Andre Schürrle im Angriff eingeschlagen habe - nicht nur wegen seines Tor beim 2:1 in Bremen am Samstag.

SPORT1-Experte Armin Veh kritisierte die Dortmunder deutlicher: "Es ist schon eine Gefahr, Ramos abzugeben und niemanden zu holen. Es ist nicht gesagt, dass Pierre-Emerick Aubameyang alle Spiele macht." Und unabhängig davon: "Wenn es lange eng steht, kannst du Ramos noch als zweiten Stürmer bringen", sagte er. 

Da es wichtig sei, nicht nur einen gelernten Stürmer im Kader zu haben, müsste der BVB noch nachlegen, betonte Veh: "Ich glaube, sie werden noch jemanden holen."

Der 30-Jährige Ramos soll für kolportierte 12 Millionen Euro zu Chongqing Lifan nach China wechseln, allerdings erst mal bis zum Saisonende an den FC Granada in der Primera Division verliehen werden.

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