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Kyriakos Papadopoulos verblüfft beim Hamburger SV mit der Auswahl seiner Trikotnummer. Der Verteidiger hat für seine Entscheidung eine einfache Begründung parat.

Kyriakos Papadopoulos will beim Hamburger SV seine Zeit bei RB Leipzig vergessen machen.

Der Innenverteidiger, dessen Leihvertrag beim Aufsteiger nach nur einem Einsatz in der Hinrunde aufgelöst wurde, unterschrieb am Montag einen Vertrag beim HSV und kommt bis Saisonende leihweise von Bayer Leverkusen.

Noch überraschender als seine zweite Leihe innerhalb einer Spielzeit ist seine neue Trikotnummer. Denn Papadopoulos erhält in Hamburg die Nummer 9, die normalerweise nur Offensivspieler tragen. "In meiner Jugend war ich mal Stürmer", erklärte der 24-Jährige der Mopo und berief sich auf seine Zeit bei Heimatklub Svoronos Katerinis, wo Papadopoulos offenbar nach und nach zum Defensivspieler umfunktioniert wurde.

Das Tragen der Nummer 9 ist beim HSV umso besonderer, denn niemand Geringeres als Uwe Seeler wurde mit dieser Zahl zur Vereinsikone. Auch Teamkollege Lewis Holtby, der mit "Papa" bereits zwischen 2010 und 2013 zusammenspielte, wunderte sich über dessen Wahl.

"Nummer 9? Bist du jetzt ein Sturmtank geworden?", fragte Holtby bei Facebook lachend.

In Seelers Fußstapfen wird Papadopoulos nicht treten. Aber die HSV-Fans werden hoffen, dass sie in der Rückrunde genügend Gründe haben, ihrer neuen Nummer 9 zujubeln zu können - wenn dann auch im eigenen Strafraum.

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