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Trotz der Klage von Emir Spahic hofft HSV-Chef Heribert Bruchhagen auf eine außergerichtliche Einigung. Doch die finanziellen Vorstellungen gehen weit auseinander.

Im Streit um die Freistellung von Innenverteidiger Emir Spahic geht Vorstands-Chef Heribert Bruchhagen vom Hamburger SV weiter von einer außergerichtlichen Einigung aus.

"Wir arbeiten an dem Thema und werden eine gute Lösung finden. Wir werden uns einigen. Da bin ich mir sicher", sagte Bruchhagen der Bild.

Zuletzt hatte Spahic eine Einstweilige Verfügung beantragt, um wieder in den Kader des Bundesliga-16. aufgenommen zu werden, eine Verhandlung vor dem Arbeitsgericht wurde für den 31. Januar anberaumt. Offenbar liegen Spahic und der HSV bei ihren finanziellen Vorstellungen bezüglich der Vertragsauflösung weit auseinander.

"Es gilt den Vertrag zu erfüllen. Worin die Erfüllung besteht, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen", sagte Bruchhagen: "Wir haben eine Position. Der Berater und der Spieler haben eine Position, die weitaus großzügiger ausgelegt ist."

Trainer Markus Gisdol hatte den bosnischen Nationalspieler Spahic zum Trainingsstart am 3. Januar aus der Mannschaft der Hanseaten verbannt. Man habe die Kultur des Teams verändern wollen, begründete der Coach seinerzeit seine personelle Maßnahme.

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