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München - Der Hamburger SV ist interessiert an Neven Subotic - ist aber bei weitem nicht die einzige Option des BVB-Verteidigers. Bei SPORT1 spricht sein Berater.

Wohin führt der Weg von Borussia Dortmunds Innenverteidiger Neven Subotic?

Thomas Tuchel braucht ihn beim BVB nicht mehr, der Hamburger SV macht sich Hoffnungen, davon zu profitieren.

Der Nordklub, der eben erst Emir Spahic freigestellt und Cleber verkauft hat, zählt nach SPORT1-Informationen zu den Interessenten, das Abendblatt berichtet von ersten Gesprächen zwischen Subotic und dem HSV, die es bereits gegeben haben soll.

HSV ist nicht einzige Option

Stimmt das? SPORT1 hakte nach bei Subotic' Berater Frieder Gamm. "Gespräche mit dem HSV kann und möchte ich nicht bestätigen", sagt er.

Der HSV ist nur einer der Kandidaten im Subotic-Poker: "Wir führen Gespräche mit Klubs aus der Bundesliga und aus dem Ausland, da ist die Premier League natürlich eine favorisierte Liga. Eine Entscheidung wird es aber voraussichtlich nicht vor dem 15. Januar geben. Wenn er wieder fit ist, dann gibt es mehrere Optionen", führt Gamm aus: "Bei Neven ist es wie mit einem Bassisten in einer Band. Bassisten sind rar gesät. Wenn du gut Bass spielen kannst, gibt es immer Bands, die sagen: Dich können wir gut gebrauchen. Ähnlich ist es bei den Innenverteidigern."

Momentan befindet sich Subotic im Aufbautraining. "Wir begleiten Neven seit einem Jahr und sind bei der dritten Wiederherstellung seiner Physis beteiligt. Das Schöne ist, dass Du einen Menschen besser kennenlernst, wenn es mal nicht so rund läuft", erzählt Gamm: "Neven nimmt das alles ohne zu klagen hin, ist sehr diszipliniert und es gibt mir ein gutes Gefühl, dass er es wieder schafft auf den Punkt genau fit zu sein, um die hundertprozentige Leistung abrufen zu können."

Fit bis Mitte Januar

Subotic ist mit dem BVB in das Trainingslager ins spanische Marbella gereist. "Er wird dort zu Beginn wohl ein individuelles Training absolvieren, dann aber hoffentlich auch ins Mannschaftstraining einsteigen können. Bis Mitte Januar soll Neven wieder 100 Prozent einsatzfähig sein", erklärt Gamm.

Für Subotic' Zukunft ist das entscheidend: Subotic' Verletzungsgeschichte schreckt Interessenten ab: Sie wollen Subotic erst wieder spielen sehen, bevor sie konkret verhandeln wollen.

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