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München - Deutschlands mächtigste Fußball-Bosse haben einen Millionen-Deal eingefädelt. Es geht um Hoeneß' Prestigeprojekt, Mateschitz sichert die Finanzierung.

Dem Mega-Projekt von Deutschlands mächtigsten Fußball-Bossen steht nichts mehr im Weg.

Wie SPORT1 exklusiv berichtete, haben Bayern-Präsident Uli Hoeneß und RB-Patriarch Dietrich Mateschitz über Wochen einen gemeinsamen Plan für den Bau einer Multifunktionshalle in München ausgeheckt.

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Red Bull zahlt für neue Halle

Die Halle soll die neue Heimspielstätte der Bayern-Basketballer und der Eishockey-Cracks des EHC Red Bull München werden. Jetzt haben die Bosse den Deal endgültig festgezurrt. 

"Red Bull wird das alte Radstadion beim Olympiapark für Eishockey und Basketball bauen", verriet Mateschitz den Salzburger Nachrichten. "Wir werden die Halle mit 10.000 Plätzen um rund 100 Millionen Euro vorfinanzieren." 

Beide Vereine sowie die Stadt München sollen später Miete zahlen.

Der Red-Bull-Chef öffnet das Portmonee, um Hoeneß' Prestigeprojekt zu ermöglichen. Der Bayern-Präsident will Basketball in München auf eine neue Stufe hieven. Nebenbei profitieren Mateschitz und RB als Sponsor des Mega-Projekts.

2019, so der derzeitige Plan, soll die neue Arena eröffnet werden.

Erneutes Treffen von Hoeneß und Mateschitz

Nach SPORT1-Informationen ist für Anfang oder Mitte Februar ein weiteres Gipfeltreffen zwischen Mateschitz und Hoeneß geplant. Dort wollen die Verhandlungsführer Themen wie Mietdauer und grundsätzliche Verantwortlichkeiten festzurren.

Eine weitere Frage, die auf der Tagesordnung steht: Was wird aus dem alten Eisstadion, das am Sonntagabend vermutlich wieder aus allen Nähten platzen wird, wenn der EHC die Nürnberg Ice Tigers zum DEL-Match (ab 19 Uhr im LIVETICKER) empfängt? 

Dient sie künftig nur noch zu Trainingszwecken oder werden sogar noch zwei neue Trainingshallen zusätzlich gebaut? Auch darüber wollen sich Hoeneß und Mateschitz austauschen. 

Fest steht dagegen nach SPORT1-Informationen: In der neuen Multifunktionsarena werden künftig keine Konzerte stattfinden. Veranstaltungen dieser Art gehen künftig weiterhin in der Olympiahalle über die Bühne.

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