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Der FC Bayern macht den Doppeltransfer von Sebastian Rudy und Niklas Süle perfekt. Das Hoffenheimer Duo bindet sich ab Sommer langfristig an den Rekordmeister.

Die Wechsel der beiden Nationalspieler Niklas Süle (21) und Sebastian Rudy (26) von der TSG Hoffenheim zu Rekordmeister Bayern München sind perfekt. Wie beide Vereine am Sonntag mitteilten, wird das Duo nach dem Saisonende nach München wechseln.

Während die Bayern Defensiv-Allrounder Rudy ablösefrei bekommen, wird für Innenverteidiger Süle (Vertrag bis 30. Juni 2022) eine Millionensumme fällig. Im Raum standen rund 20 Millionen Euro, da Süle vertraglich eigentlich noch bis 2019 an Hoffenheim gebunden war.

Sebastian Rudy erhält Vertrag bis 2020

Rudy erhält bei den Münchnern einen Dreijahresvertrag bis 2020 - wie SPORT1 bereits am 19. Dezember berichtete.

"Wir sind sehr zufrieden und glücklich, dass Niklas Süle und Sebastian Rudy zum FC Bayern wechseln", sagte Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: "Der Transfer von zwei deutschen Nationalspielern ist auch ein Invest in die Zukunft des FC Bayern." In Bezug auf den Süle-Transfer sprach er von einer Verständigung zwischen den Vereinen auf einer "fairen und seriösen Basis".

Der 1,95 Meter große Abwehrhüne Süle freut sich auf die Chance, bei einem der "besten Teams der Welt weiter reifen zu können". Bis zum Saisonende wolle er sich aber genauso wie Rudy voll und ganz auf die TSG konzentrieren.

"Wir werden bis zur letzten Minute alles für den Klub und unsere Fans geben", kündigte Süle an. Durch seinen Wechsel ist offener denn je, ob der zu Schalke 04 verliehene Holger Badstuber noch eine Zukunft beim FC Bayern hat - trotz der zusammen mit der Leihe vollzogenen Verlängerung seines auslaufenden Vertrags.

TSG Hoffenheim noch ungeschlagen

Auch dank Süle und Rudy spielen die Hoffenheimer bislang eine herausragende Saison, sind in Deutschland mit 16 Punktspielen ohne Niederlage das einzige ungeschlagene Team. Nach sechs Siegen und zehn Remis steht für das Team von Trainer Julian Nagelsmann bislang Platz fünf zu Buche.

"Natürlich hätte ich gerne mit Sebastian und Niklas weitergearbeitet", sagte daher auch Nagelsmann, "aber wir sind im Profifußball und da muss man mit diesen regelmäßig wiederkehrenden Umständen zurechtkommen".

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Auch Hoffenheims Direktor Profifußball, Alexander Rosen, bedauerte den Abgang seiner Leistungsträger: "Natürlich ist es ein herber Verlust, solche Spieler abgeben zu müssen. Auf der anderen Seite ist es aber auch eine grandiose Auszeichnung für unsere Arbeit hier in Hoffenheim."

Süle schaffte als erster Spieler aus der Hoffenheimer Jugendabteilung den Sprung in die deutsche A-Nationalmannschaft - auch dank der für ihn fälligen Ablösesumme sollen in Zukunft weitere folgen können.

Transfererlöse seien die Grundlage, um "unsere Aus- und Weiterbildungsarbeit auf höchstem Niveau umzusetzen", betonte TSG-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich und "überlebenswichtig für einen Klub unseres Zuschnitts".

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