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Bayern Muenchen v VfL Wolfsburg - Bundesliga
Valerien Ismael steht voll und ganz hinter der Trennung von Julian Draxler © Getty Images

Der Trainer des VfL Wolfsburg, Valerien Ismael, verteidigt die Entscheidung, Julian Draxler zu Paris Saint-Germain ziehen zu lassen. Die Situation war "unschön für alle".

Für Trainer Valerien Ismael vom Bundesligisten VfL Wolfsburg war die Trennung von Weltmeister Julian Draxler eine konsequente Entscheidung. Ein gemeinsamer weiterer Weg mit dem Offensivspieler "wäre schwer geworden, dieser Bruch war nicht mehr zu kitten", sagte Ismael dem kicker vor dem Duell mit dem Hamburger SV am Samstag (ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). 

"So etwas darf nicht mehr passieren"

Sein Klub müsse aus der schwierigen Personalie lernen: "Das war unschön für alle, so etwas darf nicht mehr passieren", ergänzte der Franzose. Draxler hatte mit seinem öffentlich geäußerten Wechselwunsch monatelang für Unruhe bei den Wölfen gesorgt. Im Dezember verkauften die Niedersachsen den Nationalspieler schließlich für mehr als 40 Millionen Euro an Paris St. Germain, wo der 23-Jährige bei seinen ersten Auftritten einen starken Eindruck hinterließ.

Stimmung hat sich verändert

Beim VfL soll 12,5-Millionen-Euro-Zugang Yunus Malli (vorher Mainz 05) die Lücke im offensiven Mittelfeld schließen. "Er ist ein klassischer Zehner, der sich sehr fein zwischen den Linien bewegt und extrem gegen den Ball arbeitet", zeigte sich Ismael zufrieden. Der Trainer hat im Team insgesamt einen Stimmungsumschwung festgestellt: "Ich sehe keinen, der mit der Brechstange versucht, aus Wolfsburg wegzukommen. Das ist ein großer Unterschied zum Sommer."

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