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Hamburger SV - Training Session
Mergim Mavraj kämpft in der Rückrunde mit dem HSV um den Abstieg © Getty Images

Der Wechsel von Mergim Mavraj vom Europacup-Anwärter 1. FC Köln zum abstiegsbedrohten Hamburger SV scheint unverständlich, doch der Verteidiger hat seine Gründe.

Vom Tabellensiebten zum abstiegsbedrohten Chaos-Verein. Der Wechsel von Mergim Mavraj zum HSV wirkt im ersten Moment äußerst merkwürdig. Im kicker-Interview erklärt der Verteidiger seine Beweggründe:

"Ich habe mich natürlich gefragt: Worauf lasse ich mich da ein?", gesteht Mavraj. Obwohl sich der HSV mit Blick auf die Hinrunde zurecht in der Abstiegszone befände, gefällt ihm aber "die Spielidee, die zuletzt erkennbar wurde. Schon beim 0:3 in Köln Ende Oktober war bis zum Platzverweis sichtbar, dass der HSV konkurrenzfähig ist." 

Zudem habe ihn die Tatsache, dass neben Dietmar Beiersdorfer auch die anderen Verantwortlichen im Verein hinter seiner Verpflichtung standen, von dem Wechsel überzeugt.

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"Es ist ein klarer Plan da"

Auch seine Vertragssituation habe eine Rolle gespielt: "Mein Vertrag in Köln wäre im Sommer ausgelaufen. Aber ich habe auch eine große Familie, brauche Sicherheit. Unter all diesen Gesichtspunkten ist mein Wechsel dann gar nicht mehr so kurios"

Überrascht zeigt sich der HSV-Neuzugang von der aktuellen Verfassung des Teams: "Ich erlebe jetzt eine sehr, sehr selbstbewusste Mannschaft. Das hat mich überrascht. Ich kenne Abstiegskampf aus Bochum und Fürth, da ging es in erster Linie darum, Fehler zu vermeiden. Das habe ich in Teilen der Hinserie auch beim HSV beobachtet. Aber das wurde abgelegt, das Team ist aktiv. Es ist ein klarer Plan da."

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