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Fredi Bobic ist seit Juni 2016 Sportvorstand bei der Eintracht
Fredi Bobic ist seit Juni 2016 Sportvorstand bei der Eintracht © Getty Images

Monaco und München - Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic ordnet im Gespräch mit SPORT1 die aktuelle Situation bei der Eintracht ein. Er zieht Bilanz über seine bisherige Arbeit im Klub.

Sportvorstand Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt freut sich über die aktuelle Tabellensituation der Hessen.

"Ich gehe damit ganz entspannt um, weil es eine schöne Momentaufnahme ist. Es ist für uns schon ein ganz anderes Feld, wo wir uns plötzlich bewegen. Der dritte Tabellenplatz sieht super aus", sagte Bobic im Gespräch mit SPORT1 am Rande der Verleihung der Laureus World Sports Awards in Monte Carlo.

Der 45-Jährige, der sich als ehemaliger BVB-Profi auch zur Sperrung der Dortmunder Südtribüne äußerte, schätzt die Lage aber nüchtern ein: "Wenn man sich die Liga so anschaut, geht es verdammt eng zu. Wenn Köln in Freiburg gewonnen hätte, wären sie von Platz sieben auf drei gesprungen. Das bedeutet: Alle Mannschaften liegen eng beieinander. Jeden Spieltag kann sich alles ändern. Aber wir freuen uns über den Moment und dieses Tabellenbild."

Bobic: "Ein super Start"

Die Qualifikation für Europa will Bobic noch nicht als Ziel ausgeben: "Wir haben gesagt: Wir wollen erst 40 Punkte machen. Und dafür fehlen uns noch fünf. Wenn wir die gemacht haben, dann können wir immer noch von weiteren Zielen sprechen. Dann können wir überlegen, ob wir vielleicht da angreifen können."

Bobic ist seit Juni 2016 bei der Eintracht im Amt. Seine bisherige Bilanz fällt positiv aus: "Insgesamt war es für uns ein super Start. Ich freue mich natürlich auch über das, was wir bis jetzt geleistet haben."

Lob für Trainer Kovac

"Es steckt auch viel Arbeit dahinter. Gerade in den Sommermonaten war es wirklich nicht einfach: Wir mussten viel Fantasie zeigen, um auf Spieler zu setzen, die vielleicht der eine oder andere nicht so kennt", erklärte der frühere Nationalstürmer.

Bobic lobte auch die Arbeit von Trainer Niko Kovac: "Der Trainer ist immer sehr wichtig. Das ist mit die wichtigste Personalie, die du in einem Fußballklub hast. Dass Niko Kovac einen tollen Job macht, ist selbstredend."

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