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Anthony Modeste glänzte gegen Hertha BSC Berlin mit drei Toren © Getty Images

München - Anthony Modeste kann sich derzeit vor Lobeshymnen kaum retten. Auch sein Mannschaftskollege Timo Horn überhäuft den Torjäger vom 1. FC Köln mit Superlativen.

Timo Horn hat Anthony Modeste nach seiner Drei-Tore-Gala gegen Hertha BSC Berlin als besten Stürmer der Bundesliga geadelt.

Der Torwart des 1. FC Köln meinte mit Verweis auf die Stürmerkonkurrenz um Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang: "Tonys Leistung ist noch ein wenig höher zu bewerten. Weil er eben nicht ständig Chancen auf dem Silbertablett serviert bekommt."

Mit Lewandowski (21 Tore) und Aubameyang (23 Tore) liefert sich der Kölner Goalgetter (22 Tore) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Torjägerkanone.

Horn schwärmte weiter von den Qualitäten des Franzosen: "Er ist ein unheimlich wichtiger Spieler. Wie er das 2:0 mit seinem schwächeren Fuß macht, das ist sensationell und einfach Weltklasse. Wir wissen nicht, was wir ohne ihn machen sollten."

Selbst Hertha-Coach Pal Dardai war schwer beeindruckt von Modestes Auftritt (35., 37. und 63.). "Modeste konnten wir nicht halten, seine Geschwindigkeit ist nicht unsere Dimension", sagte der Ungar.

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Seinem Trainer Peter Stöger war die ganze Aufregung um seinen Matchwinner fast ein wenig zu viel. "Er hat das gut gemacht, aber Tony ist ein Spieler, der von dieser Truppe sehr gut profitiert", sagte der Österreicher und fügte an: "Aber natürlich gibt er uns viel wieder mit seinen Toren."

Schon jetzt ist der frühere Hoffenheimer Kölns erfolgreichster ausländischer Bundesliga-Torschütze in einer Saison. Nicht zuletzt deshalb weiß FC-Manager Jörg Schmadtke ("Er hat sie alle gemacht, er braucht wenig Möglichkeiten, um Tore zu schießen"), wie wichtig Modeste für die Rheinländer ist.

"Ihr werdet jetzt wieder schreiben, dass wir abhängig von ihm sind", sagte der Ex-Torwart zu den Journalisten, "aber wenn es so läuft wie gegen Berlin, ist das okay."

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Dass Modeste, der mittlerweile 59 Prozent der 37 Kölner Saisontore erzielt hat, Begehrlichkeiten anderer Klubs weckt, bringt das Geschäft mit sich. Für den zuletzt insbesondere aus China umworbenen Stürmer ist das aber derzeit kein Thema - zumindest bis zum Saisonende.

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