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Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl soll angeblich zwei Bedingungen für einen Wechsel zum FC Bayern haben. Gladbachs Bosse fordern eine Entscheidung von Eberl.

Seit Wochen wird spekuliert, ob Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl den vakanten Posten als Sportvorstand beim FC Bayern München übernimmt.

"Das Thema nervt alle bei uns, und wir haben keinen Bock mehr, das ewig und drei Tage vor uns herzuschieben", hatte Borussia-Vizepräsident Rainer Bonhof zuletzt bei Sky erklärt. Eberl habe keine Ausstiegsklausel und auch keine Freigabe erhalten.

"Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass er gehen wird. Ich bin mir sehr sicher, dass Max in Gladbach bleibt", wurde Bonhof in der Sport Bild zitiert.

Eberl und Bayern nach außen defensiv

Wie die Bild nun aber erfahren haben will, wollen die Bosse der Borussia bis spätestens zum Sonntag, wenn die Fohlen den Rekordmeister empfangen, eine klare Entscheidung ihres Sportdirektors.

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Zwar haben bislang sowohl Eberl als auch der FC Bayern betont, dass es keinen Kontakt gibt, aber angeblich sei die Sache doch noch nicht ganz vom Tisch.

Eberl soll demnach ein etwaiges "Ja" zu den Bayern an zwei Bedingungen knüpfen: Er will die Unterstützung von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß. Bisher hatte vor allem Hoeneß den ehemaligen Bayern-Spieler Eberl nach München zurückholen wollen.

Zweite Bedingung: Der Job des Kaderplaners Michael Reschke soll in Eberls Aufgabenbereich fallen. Sollte dies nicht der Fall sein, bleibe Eberl definitiv in Gladbach.

"Gibt keine Entscheidung, die ich zu fällen habe"

"Die Geschichte ist erfunden", meinte Borussias Pressesprecher Markus Aretz auf Anfrage von SPORT1.

Erst vor drei Wochen hatte Eberl auf die Frage, ob er in der nächsten Saison noch bei der Borussia sei, bei SPORT1 geantwortet: "Das ist der Stand der Dinge: Ich habe Vertrag, es stellt sich für mich keine Frage. Es gibt keine Entscheidung, die ich zu fällen habe", so Eberl.

Er werde seinem Verein "niemals mit einer Silbe oder Tat schaden", betonte der Borussia-Sportchef, der es allerdings vermied, den Gerüchten ein Ende zu setzen.

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