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Nuri Sahin Borussia Dortmund
Nuri Sahin musste mit Verdacht auf Außenbandriss im Knöchel schon nach 22 Minuten ausgewechselt werden © dpa Picture Alliance

München - Nuri Sahin muss beim Sieg von Borussia Dortmund gegen Gladbach schon früh vom Feld. Er zieht sich offenbar einen Bänderriss zu, eine längere Pause droht.

Hiobsbotschaft für Nuri Sahin: Dem Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund droht das vorzeitige Saison-Aus.

"Bei Nuri besteht der Verdacht auf Außenbandriss im Sprunggelenk", sagte Thomas Tuchel nach dem 3:2-Sieg bei Borussia Mönchengladbach.

Sollte sich die Diagnose bestätigen, dürfte Sahin mehrere Wochen ausfallen.

Der 28-Jährige, der nach einem elfmeterreifen Foul von Thomas Strobl schon nach 22 Minuten ausgewechselt werden musste, verließ den Borussia-Park mit bandagiertem Knöchel und auf Krücken.

Zorc: "Bitter für ihn"

"Der Knöchel ist dick geschwollen. Es ist wohl auch was kaputt gegangen. Er wird uns wohl in den nächsten Wochen fehlen", erklärte Sportdirektor Michael Zorc. "Das ist bitter für ihn."

Der zuletzt meist abgemeldete Sahin hatte sich zuletzt mit starken Leistungen zurück in die erweiterte Stammformation gespielt und in Gladbach seinen achten Bundesligaeinsatz in dieser Saison gefeiert.

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Die Zukunft des Deutsch-Türken beim BVB ist noch offen, sein Vertrag läuft im Sommer 2018 aus. Allerdings deutete sich zuletzt die Tendenz auf eine Vertragsverlängerung an.

Auch Sokratis bei Bayern fraglich

Neben Sahin ist im Halbfinale des DFB-Pokals beim FC Bayern (Mi., 20.45 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1) zudem der Einsatz von Abwehrchef Sokratis fraglich.

Der Grieche hat muskuläre Probleme und stand in Gladbach nicht im Kader. Ein Einsatz in München sei aber "nicht ausgeschlossen", teilte der BVB mit.

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