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Real Madrid CF v FC Bayern Muenchen - UEFA Champions League Quarter Final: Second Leg
Bayerns Arturo Vidal will gegen Mainz 05 die Niederlage gegen Real Madrid verarbeiten © Getty Images

Nach dem deprimierenden Champions-League-Aus will der FC Bayern gegen Mainz ein Zeichen setzen. Der HSV kann Darmstadt in die zweite Liga schießen.

Der FC Bayern München will nach dem bitteren Aus in der Champions League den Kopf schnell wieder frei bekommen. 

Doch ist das so einfach? Bis zum Heimspiel am Samstag gegen Mainz 05 (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) sei die Niederlage im Estadio Santiago Bernabéu aus den Köpfen, versicherte Ancelotti am Freitag.

Er sieht die Begegnung mit den abstiegsbedrohten Mainzern (Platz 15) als "große Möglichkeit, um eine gute Reaktion zu zeigen." Nicht dabei sein werden Jerome Boateng und Javi Martinez. Torhüter Manuel Neuer fällt für den Rest der Saison aus. 

Mainz-Trainer Martin Schmidt erwartet trotz der extremen Belastung des FC Bayern kein leichteres Auswärtsspiel. "Sie werden eine Truppe auf Top-Niveau haben, die uns vor eine höchste Herausforderung stellen wird", sagte Schmidt. Schmidt zittert um den Einsatz von Jairo und Jhon Cordoba und Jean-Philippe Gbamin.

HSV kann Darmstadts Abstieg besiegeln

Mit dem ersten Sieg seit fünf Wochen im Rücken und dem wohl unausweichlichen Abstieg vor Augen nimmt Darmstadt 98 das Punktspiel beim Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) gelassen in Angriff.

"Der Druck liegt sicherlich beim HSV, der gewinnen muss. Wir haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen", sagte Lilien-Coach Torsten Frings am Donnerstag.

Mit einem Sieg können sich die Hamburger im Tabellenkeller (14. Platz/33 Punkte) Luft verschaffen - und den Abstieg der "Lilien" auch rechnerisch besiegeln.

"Interessante Herausforderung" für VfL

Der abstiegsbedrohte VfL Wolfsburg geht selbstbewusst in den Saison-Endspurt. "Jedem ist die Situation klar. Wir schauen auf uns und wissen, dass wir alles in der eigenen Hand haben", sagte VfL-Trainer Andries Jonker vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Wolfsburg liegt mit 33 Zählern auf Platz 13 und hat fünf Spieltage vor dem Ende einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. 

Die Partie gegen die heimstarken Berliner bezeichnete der Niederländer als "interessante Herausforderung. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und erfolgreich sein." 

Ingolstadt zum Siegen verdammt

Der FC Ingolstadt will an seine letzten Heimspiele (7 Punkte aus 3 Spielen) anknüpfen. Ein Sieg gegen Werder Bremen (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER), mit 23 von zuletzt 27 möglichen Punkten das Team der Stunde, ist angesichts der prekären Situation als Tabellenvorletzter (28 Punkte) und dem Rückstand von vier Zählern auf den Relegationsplatz fast schon Pflicht.

"Bremen wird für uns wie ein Finale", sagte Almog Cohen. "Wir wissen um die beeindruckende Serie von Bremen", sagte FCI-Trainer Maik Walpurgis, der ohne seine gesperrten Defensivkräfte Markus Suttner, Romain Brégerie und Kapitän Marvin Matip kräftig umbauen muss: "Trotzdem wollen wir den nächsten Heimsieg einfahren."

FCA mit großen Verletzungsproblemen

Der FC Augsburg hat mit argen Personalsorgen zu kämpfen. Doch auch "ohne fünf" wollen die Bayern bei Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) punkten und den Relegationsplatz nach einem Monat erstmals wieder verlassen.

Der 2:1-Erfolg gegen Köln "hat uns gut getan", sagte Augsburgs Kapitän Paul Verhaegh: "Siege sind die beste Medizin und geben enorm viel Selbstvertrauen."

Gladbach setzt auf Angriff gegen BVB

Borussia Mönchengladbach muss auch am Samstag im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (18.30 Uhr inunserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) auf Spielmacher Raffael verzichten. Der Brasilianer fällt wegen eine Innenbanddehnung im Knie weiter aus. Fraglich ist zudem Thorgan Hazard (Knieprobleme).

"Mit Dortmund kommt eine große Aufgabe auf uns zu. Ich finde nicht, dass der BVB einen angeschlagenen Eindruck macht", sagte Trainer Dieter Hecking am Donnerstag. Ziel seien im Kampf um eine Europa-League-Teilnahme dennoch drei Punkte: "Wir müssen auf Sieg spielen. Beton anzurühren, ist der falsche Weg."

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