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Leverkusen und München - Nach dem Debakel gegen Schalke gibt es Fanproteste bei Bayer Leverkusen. Die Mannschaft stellt sich rund 200 Anhängern am Stadion.

Nach dem 1:4-Debakel gegen den FC Schalke 04 gab es noch weit nach Spielschluss Proteste der Fans von Bayer Leverkusen am Stadion.

Rund 200 Ultras blockierten den Ausgang und stellten die Spieler um Kapitän Lars Bender zur Rede. Auch Ömer Toprak humpelte in Krücken an, die Mannschaft diskutierte mit den Anhängern am Zaun.

Mit "Schade raus"-Rufen forderten die Anhänger die Ablösung des Bayer-Geschäftsführers Michael Schade. Doch es gab auch aufmunternde Worte ("Niemals 2. Liga") für die Mannschaft, die sogar Applaus erntete.

Nach nur einem Sieg aus den letzten zwölf Pflichtspielen ist Bayer nur noch vier Punkte vom Relegationsplatz entfernt, die Konkurrenz kann am Wochenende aber noch nachziehen.

Sportdirektor Rudi Völler stärkte Trainer Tayfun Korkut direkt nach der Partie den Rücken, will mit ihm auch die letzten drei Partien bestreiten.

"Ich kann den Unmut der Fans verstehen, aber gerade in dieser schwierigen Situation müssen wir alle zusammenstehen", sagte Völler zu der angespannten Situation unter dem Bayer-Kreuz. Der Weltmeister von 1990 kündigte für die kommenden Tage weitere Gespräche mit der Anhängerschaft an, um eine Eskalation zu vermeiden.

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