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Matthias Sammer war bis Juli 2016 Sportvorstand beim FC Bayern © Getty Images

Matthias Sammer zeigt sich von Bayerns Ausscheiden aus den Pokalwettbewerben überrascht. Um die Zukunft sorgt sich der 49-Jährige aus einem bestimmten Grund nicht.

Matthias Sammer hat sich vom Ausscheiden des FC Bayern aus dem DFB-Pokal überrascht gezeigt. Die Halbfinal-Niederlage gegen Borussia Dortmund (2:3) habe der ehemalige Sportvorstand nicht erwartet.

"Wenn ich auf dieses Ergebnis gewettet hätte, hätte ich haushoch verloren (lacht). Ich muss gestehen: Vom großen Ganzen bin ich überrascht. Ich habe Bayern in dieser Saison viel zugetraut", meinte Sammer in der tz.

Besonders kurios: Der 49-Jährige hatte bei der Auslosung der Pokal-Vorschlussrunde als Losfee fungiert.

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Arsenal nicht Real oder Dortmund

Die Bayern hätten mit Beginn der Rückserie "stark, leistungsfähig, harmonisch, einfach gut" gewirkt. Man müsse aber auch sehen, "dass z.B. Arsenal London nicht Real Madrid ist und auch nicht Borussia Dortmund".

Gegen die "Gunners" hatten die Münchner im Champions-League-Viertelfinale zwei 5:1-Kantersiege eingefahren.

In der derzeitigen Situation wäre die vakante Sportdirektor-Position umso wichtiger. "Die Ist-Analyse ist wichtig für einen Sportdirektor, um präventiv dafür zu sorgen, dass gewisse Fehlentwicklungen nicht entstehen können", so Sammer.

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Sammer überzeugt vom Team

Der 49-Jährige macht sich jedoch keine Sorgen um den deutschen Rekordmeister. "Wo ist das Problem, in Veränderungsphasen mal eine Delle in Kauf zu nehmen, wenn man strategisch vorgeht?", fragte der ehemalige BVB-Profi.

Der FC Bayern habe "eine gute Mischung" und mit Joshua Kimmich "einen der talentiertesten Spieler der Welt". Sammer halte zudem "extrem viel" von Renato Sanches - "auch wenn das bislang nicht sichtbar war. Der Junge ist ein super Fußballer, genauso wie Kingsley Coman".

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