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Torsten Frings kämpft mit Darmstadt um den Bundesliga-Verbleib © Getty Images

Für Torsten Frings geht es mit Darmstadt gegen den Abstieg. Doch ein Engagement beim FC Bayern reize ihn. Bastian Schweinsteigers Wechsel in die MLS freut ihn.

Torsten Frings befindet sich noch am Anfang seiner Trainerkarriere. Der SV Darmstadt 98 ist seit Ende Dezember 2016 seine erste Station als Cheftrainer. Trotzdem strebt der 40-Jährige nach Höherem - wie etwa ein Engagement beim FC Bayern München.

"Wer träumt nicht davon, irgendwann mal so einen Verein zu trainieren?", fragte Frings in der Bild am Sonntag, relativierte jedoch: "Aber man muss erst mal als Trainer zeigen, was man kann, man muss seine Mannschaften entwickeln können."

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"Lieber schlecht spielen und Punkte holen"

Der ehemalige Spieler von Werder Bremen und des FC Bayern liegt mit Darmstadt derzeit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. In elf Spielen holte er mit den "Lilien" sieben Punkte.

"Ich werde oft für meine Arbeit gelobt. Dann sage ich: "Wir sind 18." Und sie antworten: "Aber ihr spielt gut." Ich würde lieber schlecht spielen und Punkte holen", meinte Frings weiter.

Seine akribische Arbeit beschäftige ihn derweil den ganzen Tag - und auch nachts. "In der Nacht nach dem Spiel denkt man über das letzte Spiel noch mal nach."

Frings mache sich "dann schon mal Notizen" mit Bleistift auf einem Block. "Aber manchmal wache ich dann am nächsten Morgen auf und denke, was hast du denn da fürn Scheiß aufgeschrieben."

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"Tolle Erfahrung" für Schweinsteiger

Der "Lutscher" freue sich derweil für seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Bastian Schweinsteiger, der in der MLS bei Chicago Fire eine neue sportliche Heimat gefunden hat. "Ich freue mich generell für ihn, weil er da ein ruhigeres Leben führen kann, als er es gewohnt ist. Es wird eine tolle Erfahrung für ihn", glaubt der 40-Jährige, der selbst am Ende seiner aktiven Karriere für den FC Toronto in der MLS auflief.

Und weiter: "Ich finde ja, dann erlebt man noch einmal viele neue Dinge - und in Amerika zu leben, ist auch nicht das Schlechteste. Als junger hungriger Spieler jedoch hast du in der MLS nichts zu suchen, weil dir die Liga zu wenig bieten kann."

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