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Borussia Dortmund v AS Monaco - UEFA Champions League Quarter Final: First Leg
Hans-Joachim Watzke und der BVB wollen dem Terror trotzen © Getty Images

Dortmunds Geschäftsführer richtet im Stadionmagazin bewegende Worte an die Fans. Der BVB erlebe "die vielleicht schwierigste Situation", wolle aber "nicht einknicken".

Hans-Joachim Watzke hat sich vor dem Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) mit erneut emotionalen Worten an die Anhänger von Borussia Dortmund gewandt. Der BVB-Geschäftsführer beschrieb noch einmal die schrecklichen Ereignisse vom Dienstagabend, sendete jedoch auch eine Kampfansage.

"Sei Dienstag, kurz nach halb 8 Uhr abends, ist nichts mehr so, wie es einmal war", heißt es im Stadionmagazin. "Wir waren und sind noch immer schockiert von den Bildern und Nachrichten, die uns am vergangenen Dienstag in kurzer Folge vom Tatort erreicht haben."

Dortmunds "schwierigste Situation"

Watzke weiter: "Die BVB-Familie war immer dann besonders stark, wenn sie schwierige Situationen meistern musste. Diese nun ist vielleicht die schwierigste Situation, die wir in den vergangenen Jahrzehnten hatten."

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Der BVB wolle jedoch "deutlich zum Ausdruck bringen, dass Terror und Hass unser Handeln niemals bestimmen dürfen. Es ist unser aller Aufgabe, die von Spielern, Offiziellen und Fans gleichermaßen, der Gesellschaft zu zeigen, dass wir vor dem Terror nicht einknicken."

Watzke appelliert an Fans

Die Fans bat Watzke, "unser Team heute vereint und volle 90 Minuten lang mit voller Energie zu unterstützen. Diese Mannschaft musste in kürzester Zeit Unfassbares verarbeiten. Wir alle sollten ihr dabei helfen, über sich hinauszuwachsen."

Dortmund war am Dienstag im Vorfeld des Viertelfinal-Hinspiels der Champions League gegen AS Monaco Opfer eines Anschlags geworden. Drei Detonationen beschädigten den Mannschaftsbus und verletzten Marc Bartra schwer an der Hand.

Am Freitag hatte Watzke verraten, dass er nach den schlimmen Ereignissen sogar an eine Aufgabe in der Königsklasse dachte.

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