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Rüdiger Frisch ist Präsident von Darmstadt 98 © Getty Images

Darmstadts Verantwortliche verteidigen den Transfer von Kevin Großkreutz. Trainer Torsten Frings habe den Weltmeister "mit Nachrichten bombardiert."

Die Verantwortlichen von Darmstadt 98 haben den Transfer von Kevin Großkreutz mit markigen Worten verteidigt.

"Wir haben Kevin gesagt, dass er sich hier als Fußballer wieder neu zeigen kann und der Rest interessiert uns erst mal nicht. Wir gehen davon aus, dass er sich professionell benimmt", meinte Präsident Rüdiger Fritsch vor dem Spiel gegen Schalke 04 zu Sky. "Wir haben ihn auch nicht für den Lilien-Kids-Club verpflichtet, sondern für die rechte Außenbahn. Ich denke, dass das eine tolle Geschichte wird."

Der wegen seiner privaten Eskapaden beim VfB Stuttgart gefeuerte Weltmeister wurde am Montag als Sommer-Neuzugang vermeldet. Der 28-Jährige unterschrieb beim designierten Absteiger einen Vertrag bis 2019.

Ein wichtiger Faktor für die Verpflichtung war Trainer Torsten Frings. Der Ex-Nationalspieler freute sich im Interview sichtlich über den Transfer von Großkreutz.

"Es war nicht einfach, ihn zu überzeugen. Er hat ja auch gesagt, dass er nach seiner Stuttgarter Zeit ein bisschen Ruhe haben will und das war auch wirklich so. Ich habe ihn bombardiert mit Nachrichten und Telefonanrufen und irgendwann war er dann auch hier", schilderte Frings die Entwicklung.

"Wir konnten ihn gemeinsam mit den Verantwortlichen und unserem Trainerteam davon überzeugen, den Weg, den wir vorhaben, mitzugehen. Da sind wir natürlich total froh drüber."

Nach der Vertragsauflösung in Stuttgart vor einigen Wochen wollte Großkreutz mit dem Profifußball eigentlich zunächst nichts mehr zu tun haben.

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