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München - Max Eberl entschied sich für eine Zukunft bei Gladbach und gegen den FC Bayern. Nun kommen Details ans Licht, wie sich der FCB bei Eberl verpokerte.

Max Eberl sollte der neue starke Mann beim FC Bayern werden. Entsprechende SPORT1-Informationen werden nun durch weitere Details in der Sportbild erhärtet.

Demnach hatten die Münchner Eberl im Gegensatz zu Philipp Lahm als Sportvorstand vorgesehen - mit der Perspektive, mittelfristig auch die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge an der Vereinsspitze anzutreten.

Eberl sollte zudem für das neue Nachwuchsleistungszentrum und die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich sein, wobei Transfers weiterhin zusammen mit Rummenigge, Präsident Uli Hoeneß und Kaderplaner Michael Reschke entschieden worden wären.

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Gladbach wollte mindestens zehn Millionen Ablöse

Doch letztlich scheiterte der Deal vor allem daran, dass Borussia Mönchengladbach offenbar mindestens zehn Millionen Euro Ablöse für den Sportchef gefordert hatte.

Dies wurde den Bayern bei einem Treffen vor dem Bundesligaspiel beider Teams am 19. März (1:0 für Bayern) deutlich gemacht.

Offenbar hatten die FCB-Bosse und auch Eberl vorher damit gerechnet, dass die Borussen den Wechsel nicht blockieren würden und daher auch öffentlich jegliche Ablösezahlung ausgeschlossen.

Doch es gab keine Ausstiegsklausel in Eberls Vertrag bis 2020, sondern nur eine mündliche Zusage für Gespräche mit Bayern.

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Telefonische Absage

Eberl sagte den Münchnern letztlich nach kurzer Bedenkzeit telefonisch ab, weil er keine Chance auf eine Freigabe mehr sah und gleichzeitig gute Perspektiven in Gladbach. Daher verlängerte der 43-Jährige am Samstag bis 2022 bei den "Fohlen".

Nun liegt die Suche nach einem neuen Sportchef bei Bayern vorerst auf Eis, zur neuen Saison bleibt die Position wohl vakant.

Außenseiterchancen hat nach SPORT1-Informationen noch der ehemalige DFB-Sportdirektor Hansi Flick.

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