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Bayern Muenchen v FC Augsburg - Bundesliga
Die Bayern zaubern - Augsburg taumelt im Abstiegskampf © Getty Images

München - Bayern München schießt sich für die Wochen der Wahrheit warm. Der FCA taugt in dieser Verfassung aber nicht als seriöser Maßstab und taumelt im Abstiegskampf.

Die Wochen der Wahrheit für Bayern München begannen mit einem Schützenfest, einem Spektakel - und einem überragenden Robert Lewandowski als Teil eines magischen Dreiecks.

Nur: Das Aufwärmprogramm für die entscheidenden Wochen im April war ein Muster ohne Wert. "Warten wir mal die wirklich wichtigen Spiele ab, wie dann die Analyse ausfällt", betonte der zweifache Torschütze Thomas Müller nach dem 6:0 (2:0) gegen den FC Augsburg.

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Heißer Monat April

So erbärmlich wie der FCA wird sich keiner der nächsten Gegner des alten und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch neuen deutschen Meisters mehr präsentieren.

Ganz sicher nicht Real Madrid am 12. und am 18. April im Viertelfinale der Champions League, auch nicht Borussia Dortmund am kommenden Samstag in der Liga und am 26. April im Halbfinale des DFB-Pokals, und bestimmt auch nicht die TSG Hoffenheim am Dienstag.

"April ist ein heißer Monat, warten wir mal ab, wie wir durch das Feuer kommen", mahnte Müller.

Überragender Lewandowski

Der Start jedenfalls war eindrucksvoll - immer mit der Einschränkung, dass Augsburg kein seriöser Sparringspartner war. "Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht", sagte Carlo Ancelotti gewohnt unaufgeregt. Vor allem galt das für Lewandowski: drei Treffer, zwei Vorlagen.

"Was soll ich noch mehr über ihn sagen", sagte der Bayern-Trainer, "ich bin glücklich, so einen Stürmer zu haben."

Robert Lewandowski
Robert Lewandowski steuert drei der sechs Treffer gegen Augsburg bei © iM Football

"Magisches Dreieck" liefert

Genau genommen dürfte Ancelotti auch glücklich sein über dieses magische Dreieck, das sich da am Samstag herauskristallisierte: Müller war Wegbereiter des zweiten und dritten Treffers von Lewandowski, Thiago, der bei seiner Auswechslung zu Recht mit Standing Ovations gefeiert wurde, legte den ersten von Lewandowski auf.

"Wir haben als Mannschaft gezeigt, dass wir Spaß und Lust haben", sagte Lewandowski, aber auch er mahnte umgehend, das Augsburg-Spiel nicht überzubewerten.

Spannung hochhalten

Die Münchner Profis wissen nur zu gut, dass ein 6:0 gegen diesen FC Augsburg kein Maßstab ist für die kommenden, knackigen Aufgaben. "So ein Spiel kostet keine Energie, das ist mental gut", sagte Arjen Robben, ergänzte jedoch umgehend: "Wir sind auf einem guten Weg, müssen das aber auch durchziehen", ergänzte der Niederländer, der nicht in der Startelf gestanden hatte.

"Wichtig ist, dass wir die Spannung hochhalten", betonte auch der wiedergenesene Jerome Boateng.

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Rekordpleite für Augsburg

Das mit der Spannung gelang gegen Augsburg sehr gut: Der FCA wurde vorgeführt und abgewatscht wie nie seit seinem Aufstieg 2011.

"In der ersten Halbzeit haben wir noch gut dagegengehalten, aber in der zweiten haben wir uns dann auseinanderspielen lassen", sagte Kapitän Paul Verhaegh. Nach 45 Minuten stand es 2:0 für den FC Bayern, und nach der Pause wurde Augsburg seziert, ausgespielt - und in einigen Momenten auch vorgeführt.

FCA taumelt im Abstiegskampf

Die Gäste waren zwar ersatzgeschwächt, der FC Bayern ist individuell besser. Aber der FCA ließ über weite Strecken keinen Willen erkennen, sich dem Unvermeidlichen zu widersetzen.

"Wir müssen uns schon auch an die eigene Nase fassen", sagte Trainer Manuel Baum, behauptete aber dennoch: "Eine Niederlage gegen Bayern wird uns nicht aus der Bahn werfen." Wer böse ist, könnte sagen: Das ist bereits passiert - aus den vergangenen sieben Spielen haben sie nur fünf Punkte geholt und sind auf den Relegationsplatz abgerutscht.

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