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Werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr: Schalkes Max Meyer und der Ex-Dortmunder Kevin Großkreutz © imago

Schalkes Max Meyer kann sich eine Spitze gegen Kevin Großkreutz nicht verkneifen. Er bezweifelt, dass er Darmstadt sportlich weiterhilft.

Vor dem Auswärtsspiel bei Darmstadt 98 hat sich Max Meyer von Schalke 04 eine Spitze gegen Ex-BVB-Profi und Neu-Darmstädter Kevin Großkreutz erlaubt.

"Wir spielen gerne gegen ihn, er ist ja ein kleines Feindbild aller Schalker", sagte Mittelfeldspieler Meyer dem Westfälischen Anzeiger. Dabei wird Großkreutz beim Aufeinandertreffen am Sonntag noch gar nicht zum Einsatz kommen. Sein Vertrag in Darmstadt gilt erst ab dem Sommer.

Dass der Weltmeister in der kommenden Spielzeit für die Lilien ein Auswärtsspiel in der Schalker Arena bestreitet, will Meyer mit aller Macht verhindern. "Den Gefallen werden wir ihm nicht tun, sodass er in der Zweiten Liga spielen muss", kündigte Meyer an.

Ohnehin würde der 21-Jährige Großkreutz in einem künftigen Duell keine entscheidende Rolle zutrauen: "Ich weiß nicht, ob er Darmstadt so viele Impulse geben würde, dass wir großartig auf ihn aufpassen müssten."

Großkreutz, dessen Vertrag beim VfB Stuttgart nach einer Skandal-Nacht am Rosenmontag aufgelöst worden war, lief von 2009 bis 2015 für seinen Heimatverein Borussia Dortmund auf. In dieser Zeit bestritt der Abwehrspieler 13 Derbys gegen Schalke. Danach führte sein Weg über Galatasaray Istanbul zum VfB.

Meyer spielt seit 2009 für Dortmunds großen Rivalen im Ruhrgebiet. Seit 2012 gehört der aktuelle Nationalspieler zum Profikader der Königsblauen.

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