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Oliver Mintzlaff gibt seinen Posten als Sportchef schon vor Monaten auf. Grund ist die bevorstehende Qualifikation von RB Leipzig für die Champions League.

Oliver Mintzlaff ist nicht mehr Fußballchef von Red Bull.

Der 41-Jährige habe diesen Posten "bereits vor geraumer Zeit aus freien Stücken beendet, um sich voll und ganz seinen Aufgaben als Geschäftsführer von RB Leipzig zu widmen", teilte ein RB-Sprecher dem SID mit und bestätigte damit übereinstimmende Medienberichte.

Dieser Schritt sei "die logische Folge aus den wachsenden Aufgaben und Herausforderungen bei RB Leipzig". Mit möglichen Problemen für das Europapokal-Startrecht in der kommenden Saison habe der Rückzug nicht zu tun, betonte der Klub. 

UEFA muss Entscheidung treffen

Zuletzt waren Spekulationen aufgekommen, dass von den von Getränkehersteller Red Bull unterstützten Klubs RB Leipzig und Red Bull Salzburg möglicherweise nur einer die UEFA-Lizenz für den Europacup erhalten könnte.

Allerdings besitzt der Konzern in Salzburg nur noch einen normalen Hauptsponsorenvertrag, auch viele Sonderrechte sind vorsorglich zurückgefahren worden. "Es besteht in keinster Weise gegenseitige Einflussnahme. Beide Klubs sind in ihrer Entscheidungsfindung völlig unabhängig und frei", sagte Mintzlaff dem kicker.

Eine Entscheidung der UEFA ist frühestens im Juni zu erwarten, nachdem die Klubs die erforderlichen Unterlagen im Falle einer sportlichen Qualifikation für den Europacup eingereicht haben.

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