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Philipp Lahm bereiten die aktuellen politischen Entwicklungen Sorge. Der Weltmeister erklärt, Deutschland müsse ein "weltoffenes Land" bleiben.

Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm hat sich besorgt über den Rechtspopulismus in Deutschland vor dem Hintergrund der Bundestagswahl am 24. September gezeigt. "Ich denke, was vermutlich die meisten von uns denken: dass Deutschland nicht rechts werden darf. Dass nicht die Falschen, die Populisten, mehr Macht bekommen dürfen", sagte der Spielführer von Rekordmeister Bayern München der Welt am Sonntag.

"Wir alle haben Jahre dafür gearbeitet, dass Deutschland ein weltoffenes Land geworden ist. Wir sollten alles dafür tun, dass das auch so bleibt. Wir leben hier in einer gesunden Gesellschaft. Das darf nicht verloren gehen", führte der 33-Jährige aus, der seine Profi-Laufbahn am Saisonende nach 14 Jahren beendet.

Lahm erklärte, dass der Fußball der Gesellschaft viel geben und "eine Mannschaft ein gutes Vorbild" sein könne.

Der Rechtsverteidiger blickte auch auf seine Profi-Karriere zurück. Es gebe keine Entscheidung, die er bereut habe. "Was zu mir gepasst hat, habe ich gemacht. Was nicht zu mir gepasst hat, habe ich nicht gemacht", so Lahm.

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