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Bei Werder Bremen ist Max Kruse derzeit in Topform. SPORT1-Experte Thomas Strunz erklärt, weshalb es mit ihm in Wolfsburg nicht so gut funktioniert hat.

Bremens Max Kruse ist derzeit der Mann der Stunde in der Bundesliga.

Zehn Tore in den letzten acht Spielen lassen Werder Bremen sogar von Europa träumen, dabei steckte man von Saisonbeginn an eigentlich permanent im Abstiegskampf.

Sehr wahrscheinlich, dass der Ex-Wolfsburger im Sommer sogar für das DFB-Team beim Confed Cup stürmt, Jogi Löw lobte den Bremer zuletzt. Und das, obwohl Kruse nach diversen Negativschlagzeilen und einer Horrorsaison beim VfL fast schon abgeschrieben war.

Strunz: "Umgang mit ihm ist anders"

Für seinen Ex-Berater Thomas Strunz sind die Gründe für den Aufschwung klar: "Der Umgang mit ihm ist in Bremen anders als beim VfL. Diese Freiheit gab es in Wolfsburg für ihn nicht", so Strunz im Volkswagen Doppelpass.

Was der SPORT1-Experte meint: "Dort sind viele Dinge versucht worden, zu reglementieren, die ihn dann auch persönlich eingeschränkt haben. Das fing damit an, dass er kein Nutella mehr essen durfte und die ganzen Ansagen, die total lächerlich sind. Er ist ein herausragender Spieler und das zeigt er jetzt.“

In das gleiche Horn bläst Werders Kapitän Clemens Fritz: "Man muss ihm seine Freiheiten lassen. Es hat uns sehr wehgetan, dass er lange verletzt war. Er ist ein Spieler, der in der Mannschaft einen Unterschied machen kann.

Der 29-jährige Neuzugang fehlte Werder die ersten zehn Spiele wegen einer Außenbandverletzung im Knie, damals standen die Bremer auf dem Relegationsplatz.

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