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Hamburger SV Training Session
Pierre-Michel Lasogga verlieh dem HSV neue Hoffnung © Getty Images

Den Hamburger SV plagen vor dem entscheidenden Spiel um den direkten Klassenerhalt gegen Wolfsburg Personalsorgen. Nicht nur Lasogga bricht das Training ab.

Große Verletzungssorgen beim Hamburger SV vor dem Relegations-Endspiel gegen den VfL Wolfsburg: Drei Tage vor dem Duell am Samstag mussten in Pierre-Michel Lasogga, Nicolai Müller und Albin Ekdal gleich drei Hoffnungsträger das Training vorzeitig beenden.

Lasogga, der dem HSV mit seinem Treffer beim 1:1 bei Schalke 04 am vergangenen Samstag die Chance auf die direkte Rettung wahrte, verließ den Rasen laut Hamburger Medien aufgrund von Adduktorenproblemen.

Müller wurde an seinem verletzten linken Knie bandagiert, der Ex-Mainzer war erst in der vergangenen Woche nach einer Innenbandverletzung ins Teamtraining zurückgekehrt. Auch Ekdal hatte zuletzt mit einem Muskelbündelriss seinem Trainer Markus Gisdol gefehlt.

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Bruchhagen gibt sich optimistisch

Ungeachtet der drohenden Ausfälle verbreitete Heribert Bruchhagen anschließend Optimismus. "Wir müssen es packen und werden es packen", sagte der Vorstandsvorsitzende und verwies darauf, dass man bereits in den vergangenen Wochen in mehreren Spielen ohne das angeschlagene Trio habe auskommen müssen.

Dennoch räumte der 67-Jährige eine Nervenbelastung bei allen Beteiligten ein: "Natürlich ist es eine angespannte Stimmung - das gilt für die Fanshop-Verkäuferin genauso wie für den Vorstand."

Der HSV hat mit einem Sieg gegen Wolfsburg die Chance auf den direkten Klassenerhalt. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage müsste der Bundesliga-Dino nach 2014 und 2015 erneut in die Relegation.

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