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VfB Stuttgart v Fortuna Duesseldorf - Second Bundesliga
Dieter Hoeneß war von 1979 bis 1987 im Profikader des FC Bayern © Getty Images

München - Nach einigen Irritationen hat sich Joshua Kimmich zum FC Bayern bekannt. Dieter Hoeneß erklärt bei SPORT1, was der FCB-Youngster mit seinen vagen Aussagen bezweckte.

Nach dem Wirbel um einen möglichen Abschied vom FC Bayern hat sich Joshua Kimmich am Mittwoch klar zu seinem jetzigen Arbeitgeber bekannt.

Doch warum gab es überhaupt Irritationen um Kimmichs Zukunft? Einer, der sich im Umfeld des 22-Jährigen gut auskennt, ist Dieter Hoeneß. Wie Kimmich stammt der Ex-Bayern-Stürmer gebürtig aus dem Schwabenland, zudem ist er bei Spielen in der Allianz Arena häufig Gast auf der Haupttribüne. 

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Hoeneß glaubt, dass der Ex-Leipziger sich öffentlich im Starensemble des FC Bayern in Stellung bringen wollte: "Joshua Kimmich positioniert sich und hat deutlich gemacht, dass er nicht nochmal so eine Saison erleben möchte", so er 64-Jährige bei SPORT1.

"Muss die Gelegenheit bekommen"

"Ich habe es nicht gelesen und bin definitiv noch nicht weg hier, mehr kann ich nicht sagen", hatte Kimmich bei Sky zu einem Bericht der Stuttgarter Zeitung gesagt, wonach er seinen Abgang plane - und damit zunächst einen Interpretationsspielraum offen gelassen.

Der Bruder des Bayern-Präsidenten glaubt ungeachtet des jüngsten Trubels aber weiterhin an eine Zukunft des Youngsters in München: "Der Junge hat den Satz, dass er noch nicht weg ist, mit ein bisschen Frust gesagt. Er möchte Ansprüche stellen, die aufgrund seiner Leistungen in der vergangenen Saison nicht unberechtigt sind."

Und weiter: "Beim FC Bayern muss man sich aber immer beweisen, allerdings muss er auch die Gelegenheit dazu bekommen." Die wird er in der nächsten Saison allem Anschein nach rechts hinten bekommen, womit Kimmich seiner Meinung nach nun wohl oder übel leben muss.

 Hoeneß: "Die Bayern haben ihre Position klar gemacht und alle setzen auf ihn, gerade, wo Philipp Lahm aufhört. Manchester City kann sich gerne mit Joshua beschäftigen, aber erst nach dem Vertragsende. Der FC Bayern ist in der Lage, nein zu sagen."

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