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Weinzierl-Konoplyanka
Yevhen Konoplyanka hat Schalke-Trainer Markus Weinzierl scharf kritisiert © Getty Images

Yevhen Konoplyanka hat bei Schalke 04 keine Zukunft mehr. Das bestätigt der Ukrainer in einem Interview - und richtet deutliche Worte an Trainer Markus Weinzierl.

Yevhen Konoplyanka hat in einem Interview sein Aus beim FC Schalke 04 bestätigt und dabei scharfe Kritik an Trainer Markus Weinzierl geübt.

Der Ukrainer berichtete von einem Treffen mit Weinzierl, indem dieser ihm mitteilte, er könne den Klub verlassen.

"Er sagte mir, dass ich besser ein anderes Team finden solle", wird Konoplyanka bei sportarena.com zitiert. Das ukrainische Nachrichtenportal beruft sich auf ein Interview mit dem ukrainischen Portal Football Hub, die das Interview auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichten.

Konoplyanka beklagt sich

Der 27-Jährige kritisierte vor allem den Zeitpunkt des Gesprächs unmittelbar bevor Konoplyanka sich in den Urlaub verabschiedete. "Warum ist es nicht möglich, im Voraus zu sprechen und alles zu erklären?", fragte der Mittelfeldspieler und kritisierte Weinzierl scharf: "Das ist feige. Er ist ein Feigling. Ich denke, er wird nicht im Amt bleiben, das wünsche ich ihm auch. Denn mit ihm wird Schalke in der Zweiten Liga spielen."

"Glauben Sie, Sie bleiben in dem Verein länger als ich", soll der S04-Profi dem Trainer gegenüber gesagt haben.

Konoplyanka kritisierte vor allem die fehlenden Gespräche mit Weinzierl. "Wenn du einen Menschen loswerden willst, der gerade erst für 15 Millionen Euro geholt wurde, braucht es mehr Erklärungen und wir müssen uns verstehen und einig werden. Doch er holte mich nur für eine Minute zu sich."

Heidel bestätigt Gespräch mit Weinzierl

Konoplyanka war im vergangenen Sommer zunächst auf Leihbasis vom FC Sevilla zu Schalke 04 gewechselt, doch aufgrund einer vertraglich vereinbarten Kaufpflicht wechselte er fest zu den Königsblauen. Nach lediglich einem Tor in 17 Bundesliga-Einsatzen hat Konoplyanka allerdings keine Zukunft bei den Gelsenkirchenern.

"Weinzierl hat mir gesagt, dass er ihm mitgeteilt hat, dass er sportlich nicht mit ihm planen würde. Das habe ich von ihm eingefordert, denn jeder Spieler muss seine sportliche Perspektive in der neuen Saison kennen", sagte Schalkes Manager Christian Heidel dem Reviersport.

Nach Informationen der WAZ sollen Vorkommnisse rund um die 0:2-Niederlage beim SC Freiburg der Grund für Konoplyankas scharfe Kritik sein. Konoplyanka fühlte sich demnach von Weinzierl ungerecht behandelt und persönlich für die Niederlage verantwortlich gemacht.

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