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Eintracht Frankfurts Sportvorstand sieht eine mögliche Salary Gap im Profifußball skeptisch. Andreas Rettig spottet im CHECK24 Doppelpass über die irrwitzigen Transfers.

Fredi Bobic, Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt, steht der Einführung von Gehaltsobergrenzen im Profi-Fußball skeptisch gegenüber. 

Im CHECK24 Doppelpass sagte Bobic: "Es werden sich nie alle Klubs einig sein. Wir werden es nicht hinbekommen. So etwas geht nur über den politischen Weg."

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Zuletzt hatte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge die EU dazu aufgefordert, erneut über ein sogenanntes Salaray Gap nachzudenken, das es bereits in vielen US-Sportarten gibt. 

"Champions League ist zu kaufen"

Für Andreas Rettig, Geschäftsführer des FC St. Pauli, haben die Summen im Fußball absurde Dimensionen angenommen.

Den Wechsel von Neymar zu Paris Saint-Germain kommentierte Rettig sarkastisch: "Ich würde mir wünschen, dass Paris auch noch Lionel Messi und Cristiano Ronaldo verpflichtet und damit jedem zeigt, dass die Champions League zu kaufen ist. Damit jedem der Irrsinn noch deutlicher wird."

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Der frühere Barca-Profi hat mit seinem Wechsel eine Kettenreaktion auf dem Spielermarkt ausgelöst, die auch Borussia Dortmund und Ousmane Dembele erreicht hat. 

Der Franzose wird heftig von Barcelona umworben. Im Raum steht eine Ablöse von 120 Millionen Euro plus. SPORT1-Experte Marcel Reif ist sicher: "Der Wechsel wird passieren. Die Frage ist nur: für 100, 120 oder 130 Millionen Euro."

Um seinen Wechsel zu provozieren, hatte Dembele zwischenzeitlich das Training in Dortmund bestreikt. Der Klub hat den Spieler dafür suspendiert. SPORT1-Experte Thopmas Strunz verurteilte Dembeles Verhalten: "Das ist absolut nicht akzeptabel", sagte er im CHECK24 Doppelpass.

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