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Bayerns früherer Markenbotschafter kritisiert den Stil des Trainers. Für ihn hat das Team einen Rückschritt gemacht. Die Rolle von Thomas Müller stört Breitner am meisten.

Bayern-Legende Paul Breitner hat scharfe Kritik am System von Trainer Carlo Ancelotti geübt.

"Was mir im Spiel des FC Bayern fehlt, ist der Wahnsinn und das Chaos wie unter Pep Guardiola. Die Mannschaft hat mindestens einen Schritt nach hinten gemacht", sagte der frühere Markenbotschafter des Rekordmeisters im CHECK24 Doppelpass.

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Breitner über Müller: "...dann muss ich mich nicht wundern"

An Ancelotti gerichtet sagte Breitner: "Carlo Ancelotti hat nicht bezweckt, dass sich die Mannschaft hätte weiterentwickeln können. Ich habe keinen Stil, wenn alles statisch ist, keine Bewegung da ist. Einige Spieler sind beschnitten worden."

Konkret bezog sich Breitner auf die taktische Rolle von Thomas Müller, der auf dem Flügel verschenkt sei. "Wenn ich Thomas Müller so aufstelle, dann muss ich mich nicht wundern, dass nichts passiert. Das ist nicht sein Spiel", sagte er.

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Auch SPORT1-Experte Marcel Reif hält die Rolle Müllers für bedenklich. "Wenn es so weitergeht, wird er dem FC Bayern nicht weiterhelfen", sagte er im CHECK24 Doppelpass.

Breitner: "Guardiola das Faszinierendste, was es je bei Bayern gab"

Derweil nannte Breitner einen zweiten Bayern-Profi, der seit geraumer Zeit von seiner Bestform entfernt ist: David Alaba. "Wann haben wir von ihm in der letzten Zeit ein Spiel gesehen, in dem er 90 Minuten rauf und runter gewetzt ist?" 

In Bezug auf Ancelottis Vorgänger sagte Breitner: "Wie willst du nach drei Jahren Pep (Guardiola; d. Red.), nach dem Faszinierendsten, was es je beim FC Bayern gegeben hat, etwas weiterentwickeln? Das geht doch nicht." 

Auf die Frage, ob er sich Guardiolas Rückkehr nach München wünsche, sagte Breitner: "Wäre wunderbar."

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