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Club Of Former National Players Meeting
Andreas Brehme stand von 1986 bis 1988 beim FC Bayern unter Vertrag © Getty Images

Andreas Brehme kann die Entscheidung der Bayern, Carlo Ancelotti vor die Tür zu setzen, nicht nachvollziehen. Der Weltmeister ist bei Nagelsmann skeptisch.

Geht es nach Andreas Breme, hat der FC Bayern mit der Entlassung von Trainer Carlo Ancelotti einen großen Fehler gemacht.

"Er ist ein großer Trainer, den man unter keinen Umständen hätte entlassen dürfen", sagte der Weltmeister von 1990 in der Gazzetta dello Sport. "Hoeneß und Salihamidzic haben diese Entscheidung getroffen, aber ich stehe vollkommen auf der Seite von Carlo."

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Auch zu den umstrittenen Aufstellungen des italienischen Trainers äußert sich Brehme: "Es ist wahr, dass Ancelotti in letzter Zeit einige wichtige Spieler draußen gelassen hat - aber dafür hatte er bestimmt gute Gründe", vermutet Brehme. "Außerdem sind Robben und Ribery schon 33 bzw. 34 Jahre alt."

Für den 56-jährigen Ex-Bayern-Profi war für Ancelotti unter den gegebenen Umständen nicht viel mehr drin als der Meistertitel im Sommer. "Die Bayern waren in den vergangenen Jahren nicht die beste Mannschaft Europas. Ich habe niemals damit gerechnet, dass sie die Champions League mit diesem Team gewinnen könne, auch vor Ancelottis Ankunft."

In der vergangenen Saison waren die Münchner im Viertelfinale der Champions League am späteren Sieger Real Madrid gescheitert.

Auch über einen potenziellen Nachfolger Ancelottis macht sich Brehme Gedanken: "Jetzt sprechen alle von Nagelsmann, aber die Bayern zu trainieren ist noch einmal ein anderes Kaliber."

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